Witzani/Junge Grüne: Raschere Hilfe für Serbien / Bosnien und Herzegowina - 20 Mio. gefordert

Junge Grüne: Nicht nur Hilfspakete von der EU fordern, sondern selbst Gelder und mehr Hilfe bereitstellen

Wien (OTS) - Österreichs Unternehmen sind sowohl in Bosnien und Herzegowina als auch in Serbien stark vertreten und haben dort in den letzten Jahren viele Geschäfte gemacht und gutes Geld verdient. "Es wäre angebracht, nicht nur in lukrativen Zeiten da zu sein, sondern in Zeiten ärgster Not massiv zu helfen", sagt Diana Witzani, Bundessprecherin der Jungen Grünen.

Die vielen privaten Initiativen und Initiativen von NGOs sind erfreulich, werden aber in Anbetracht des Ausmaßes der Katastrophe kaum ausreichen. Es braucht mehr und schnellere Anstrengungen der Bundesregierung, um kurzfristig Hilfe zu organisieren und langfristig den Wiederaufbau zu gewährleisten. Bosnien und Herzegowina war schon vor der Hochwasserkatastrophe unter den ärmsten Ländern Europas.

"Bei der Rettung einer Bank werden in Stunden Milliarden aufgetrieben und ausgegeben, bei der Rettung von Menschen braucht die Bundesregierung Tage, um einige wenige Millionen aufzutreiben", empört sich Diana Witzani und wünscht sich mehr Tempo von Seiten der Regierung für die betroffenen Länder. "Die Jungen Grünen fordern für die Länder 20 Millionen Soforthilfe", verdeutlicht Witzani ihre Kritik mit einer konkreten Forderung.

Dass die EU von der Bundesregierung aufgefordert wird, Unterstützung bereitzustellen, ist lobenswert, kann aber Eigeninitiative nicht ersetzen: "Alle EU-Länder in die Pflicht für den Wiederaufbau zu nehmen, ist in Ordnung, es darf aber keine Ausrede sein, sich als Regierung aus der Verantwortung zu stehlen", sagt Witzani abschließend.

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Diana Witzani
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