GROSZ: PULS4-Ausladung ist demokratie- und medienpolitische Schweinerei

Wien (OTS) - Zur PULS4-Elefantenrunde am Montag, dem 19.Mai 2014 wurden sämtliche sich im Europaparlament oder Nationalrat befindenden Gruppierungen und Parteien eingeladen, die zur Europawahl am 25.Mai antreten, mit Ausnahme des BZÖ. Seitens des Senders heißt es, dass nach dem Rückzug von Dr.Ulrike Haider, man mit einem Antritt zur EU-Wahl nicht mehr gerechnet hatte und deshalb das BZÖ wieder ausgeladen wurde. BZÖ-Chef Gerald Grosz erkennt in dieser Rechtfertigung lediglich fadenscheinige Ausflüchte:"24 Stunden nachdem Haider zurückgetreten ist, haben wir Mag. Angelika Werthmann als neue Spitzenkandidatin vorgestellt. Die Kandidatur des BZÖ war ohnedies nie in Gefahr, da wir bereits medienbekannt mehr als 3.000 Unterschriften gesammelt haben und auf eine Unterschrift einer EU-Mandatarin verweisen konnten", so Grosz.

Die Ausladung des pinken Privatsenders kritisiert Grosz dabei heftig:"Die Behandlung des BZÖ ist eine demokratie- und medienpolitische Schweinerei. Hier wird ganz deutlich eine Meinungsdiktatur des meistbietenden vorangetrieben!"

Als weiteren Grund nennen die Sendungsverantwortlichen den Umstand, dass unmittelbar nach dem Rückzug Haiders das Studio bestellt worden sei und daher kein Platz für die BZÖ-Kandidatin zur Verfügung stand. "Mit solch windigen Behauptungen stellt sich der Privatsender ein Armutszeugnis aus. Die Wahlbehörde hatte im April das BZÖ als eine im EU-Parlament vertretene Partei auf Listenplatz 6 gereiht. Dadurch war unser Anspruch auf eine Teilnahme an der Elefantenrunde nicht nur gerechtfertigt, sondern auch legitimer als der einer der neuen Gruppierung im EU-Parlament", so Grosz abschließend.

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