Weltanschaulich neutrale staatliche Einrichtungen: Rückendeckung für EU-Parlamentspräsident Martin Schulz

Wien (OTS) - Während der längst fällige Vorstoß des EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz, staatliche Einrichtungen von religiösen Symbolen zu befreien, von ÖVP- und FPÖ-Extremisten zu einem Wahlkampfthema hochstilisiert wird, stellt sich die "Initiative Religion ist Privatsache" hinter Schulz und sein Vorhaben, die Glaubensfreiheit EU-weit zu stärken. Nach Ansicht der Initiative sei das Grundrecht auf Glaubensfreiheit nur dann vollkommen abgesichert, wenn der Staat keine Religion oder Weltanschauung bevorzugt und staatliche Einrichtungen entsprechend neutral in Erscheinung treten.

Laut Initiative-Sprecher Eytan Reif sei der "künstliche Aufschrei aus dem blauen und schwarzen Eck" weniger störend als das "panische Schweigen jener Parteien, die sich angeblich zu einem pluralistischen Europa bekennen, die Gunst der Wähler jedoch über die politische Integrität stellen". Für Reif sei nun insbesondere Eugen Freund, als SPÖ-Spitzenkandidat und Schulz' Kollege, gefordert, "Mut und politische Solidarität zu zeigen und der Rückwärtsgewandtheit der ÖVP sowie dem Rechtspopulismus der FPÖ eine klare Absage zu erteilen".

Rückfragen & Kontakt:

Office@religion-ist-privatsache.at
0664-4614146

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | REL0001