Nationalrat - Preiner: Programm ländliche Entwicklung ist Grundlage der gemeinsamen Agrarpolitik

Appell an Finanzminister: 1 Mrd. Euro zur Stärkung der strukturschwächeren Regionen

Wien (OTS/SK) - Erwin Preiner, SPÖ-Bereichssprecher für den ländlichen Raum und Landwirtschaft, fordert heute, Dienstag, in der Aktuellen Europastunde im Nationalrat eine Stärkung der strukturschwächeren, ländlichen Regionen. "Es müssen aktiv Betriebe angesiedelt und die Kaufkraft gestärkt werden. Arbeit muss für alle Menschen gesichert sein und zusätzlich in die Regionen kommen", betont Preiner. Er appelliert dabei an den Finanzminister, die entsprechende Infrastruktur in den Gebieten auszubauen. Neben Straßen und Schienen, sei vor allem der Ausbau des Breitbandinternets notwendig. Der Finanzminister solle endlich seine Blockade aufheben und die zur Verfügung liegende 1 Mrd. Euro in die Stärkung der ländlichen Regionen investieren. ****

Mit dem Programm ländlicher Entwicklung werden 3,9 Mrd. Euro direkt von der EU für die ländlichen Regionen in Österreich zur Verfügung gestellt. Die Förderung wird von Bund und Land kofinanziert, dennoch gehöre, so Preiner, vor allem im Bereich der Bioproduktion finanziell nachjustiert. "Wesentlich für die ländlichen Regionen ist eine produzierende Landwirtschaft. Das gesunde Produzieren von Lebensmitteln muss mit finanziell leistbaren Produkten und gerechtem Einkommen für die ProduzentInnen vereinbar sein", so der SPÖ-Bereichssprecher, "wichtig ist dabei die UnternehmerInnenförderung und die Investitionsförderung, um nachhaltig gesund produzieren zu können."

Das Burgenland gilt als Best-Practice-Beispiel der positiven Regionalentwicklung durch den EU-Beitritt. Preiner ergänzt, dass weit über 80 Prozent der burgenländischen Produkte exportiert werden. "Das Burgenland hat vom EU-Beitritt enorm profitiert. Als Weltmeister in der Nutzung alternativer Energiequellen lebt das Burgenland zu 100 Prozent stromautark", so Preiner. (Schluss) bm

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