Stronach/Vetter: Vermögenssteuer ist Vermögensverringerung

Die Menschen sind nicht so neidig, wie die Politiker glauben

Wien (OTS) - "Vermögenssteuer ist Vermögensverringerung - das kann doch nicht das Ziel im Land sein", erklärte Team Stronach Mandatar Georg Vetter in seinem Debattenbeitrag zur Grunderwerbssteuer. Er verlangte, dass Steuern einfach zu berechnen sind, wie etwa die Grunderwerbssteuer. Kritik gab es von Vetter für die Regierung wegen der unterschiedlichen Informationen zum Budget.

Einfachheit sei bei den Steuergesetzen ganz besonders wichtig, so Vetter, denn die Immobilienertragssteuer sei sehr schwierig zu berechnen. Wer aber beim Finanzamt unterschiedliche Angaben mache, spreche eine Einladung zur Prüfung aus, "weil er sich verdächtig macht." Wenn aber dauernd andere Budgetangaben gemacht werden, "muss auch die Regierung verdächtig sein!", erklärte Vetter.

Kritik gab es von Vetter, weil zwei wesentliche Unternehmen in ausländische Hände gegangen sind - BAWAG und Telekom. "Mir wäre es lieber, wenn Österreicher das Geld dafür hätten", so Vetter. Statt Vermögenssteuern und damit Vermögensverringerung sei es besser, "am Vermögensaufbau in privater Hand zu arbeiten - damit sich Österreicher an heimischen Unternehmen beteiligen können!", verlangte Vetter.

Bei der Diskussion über eine Vermögenssteuer kritisierte Vetter "die Instrumentalisierung des Neids - das ist typisch für die Regierung!". Es sei aber völlig normal, dass etwa im Fußball 22 Reiche vor tausenden Armen spielen. "Die Menschen sind nicht so neidig, wie die Politiker glauben", mahnte Vetter.

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