Christian Ragger: Ausbauplan Mölltaler Gletscher fair und schnell prüfen

Kärntner Bauern bei Dürrehilfe massiv benachteiligt

Klagenfurt (OTS) - Noch nie gab es in Kärnten im Mai so viele Arbeitslose - fast 27.000. Angesichts dieser Rekordarbeitslosigkeit haben wir die Verpflichtung, die am Mölltaler Gletscher geplante Investition von 75 Millionen Euro fair und schnell zu prüfen", erklärt der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger. Der nötige Ausbauplan und der Antrag auf Feststellung, dass die zusätzlich benötigte Abfahrt zum geplanten Hoteldorf keine Umweltverträglichkeitsprüfung erfordert, lägen vor.
Ragger kritisierte den bisherigen fahrlässigen Umgang mit dem Projekt durch die rot-grün-schwarze Koalition. Bezeichnend dafür sei, dass deren erste Reaktion auf die umfangreichen Einreichpläne darin bestanden habe, eine angeblich fehlende Unterschrift zu monieren. Mit einer Investitionssumme von 75 Millionen Euro sei das Projekt das bei weitem größte, das in Kärnten in Diskussion ist, und daher sollte man es rasch bewerten und nicht in "Bürokratenmanier" daran herangehen.

"Ich bin überzeugt, dass man das Projekt im Einklang mit dem Naturschutz in der Kleinfragant verwirklichen kann. Als Referent für den Nationalpark geht es mir auch darum die Ersatzflächen, die der Investor als Ausgleich für die Nutzung des Naturschutzgebietes für den Nationalpark anbietet, zu bekommen", so Ragger.
Der Kärntner FPÖ-Obmann kritisierte auch die massive Benachteiligung der Kärntner Bauern bei den Entschädigungen für die katastrophalen Dürreschäden im vorjährigen Sommer. "Sie erhalten nur 3,3 Millionen Euro, knapp 10 Prozent der festgestellten Schäden. Davon steuert der Bund nur 1,15 Mio Euro aus seinem mit 50 Millionen davor dotierten Hilfstopf bei. Zum Vergleich: Die Steiermark erhält vom Bund zehnmal soviel, für die dortigen Bauern gibt es insgesamt 21 Millionen Euro. Raggers Fazit: "Die Steirer bekommen aus dem Bundestopf 50 % mehr als ihnen aufgrund des Bevölkerungsschlüssels zustünden, die Kärntner 50 % weniger!"
In der Regierungssitzung am Dienstag konnten weder Finanzreferentin Dr. Gabriele Schaunig-Kandut noch Agrarreferent LR Mag. Christian Benger erklären, warum Kärntens Bauern so benachteiligt wurden, teilte Ragger abschließend mit.

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