Weitere Kooperation zwischen burgenländischen Gemeindeverbänden unterzeichnet

Eisenstadt (OTS) - Im Nordburgenland wurde heute ein weiteres Paradebeispiel für interkommunale Zusammenarbeit präsentiert: Der Reinhaltungsverband Region Neusiedler See - Westufer und der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland arbeiten eng zusammen. Der entsprechende Vertrag für eine professionelle und sparsame Zusammenarbeit - zum Wohle der burgenländischen Bevölkerung - wurde im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit präsentiert und von den Partnern unterzeichnet.

Synergien nutzen und Kosten sparen

Der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland betreibt schon seit mehreren Jahren einen digitalen Leitungskataster auf Basis eines Geografischen Informationssystems (GIS) für seine Wasserleitungen. Dieser digitale Leitungskataster dient als Leitungsdokumentation und stellt eine wesentliche Grundlage für Planungen sowie erforderliche Leitungssanierungen und Umbauten dar. Nunmehr wird sich auch der Reinhaltungsverband Region Neusiedler See - Westufer an diesem System beteiligen und die digitalen Kanalkataster seiner Verbandsanlagen und die Kanalnetze aller 9 Mitgliedsgemeinden unter Zuhilfenahme des geschulten Personals des Wasserleitungsverbandes im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit erstellen lassen. Die Projektkosten belaufen sich auf rund 1.900.000.- Euro. Aufgrund der professionellen Zusammenarbeit werden mehr als ein Drittel der Projektkosten an Förderungen lukriert. Damit kann von einem interkommunalen Vorzeigeprojekt gesprochen werden, wobei die sinnvolle Nutzung und Vernetzung von vorhandenen Ressourcen zur Erzielung von Synergien und Kosteneinsparung umgesetzt wird.

Sämtliche Infrastrukturleitungen aus einem System

Neben diesen Kosteneinsparungen ist insbesondere die Servicequalität dieses GIS-Systems von herausragender Bedeutung. Mit der Einarbeitung des Kanalnetzes in einer Länge von ca. 250 km entsteht nun ein zentrales Netzwerk- und Informationssystem der Wasserversorgung, der Strom- und Gasversorgung, der Telekommunikation und des Internet, sowie nun auch der Abwasserentsorgung. "Diese Zusammenarbeit ist ein weiterer Meilenstein in der kommunalen Infrastruktur. Wir wollen damit unseren Bürgern aufzeigen, dass unsere Verbände laufend bestrebt sind, Synergien zu nutzen, kostensparend zu arbeiten und Zukunftsprojekte aktiv umzusetzen. Interkommunale Kooperationen öffentlicher Infrastrukturunternehmen bringen zudem verbesserte Voraussetzungen für die Lebensqualität, für Betriebsansiedlungen und den Wirtschaftsstandort Burgenland mit sich. Wir wollen hier einen weiteren Schritt in die Zukunft setzen.", so die beiden Obmänner Bgm. Gerhard Zapfl und Bgm. Ernst Schmid.

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