Leichtfried: FPÖ würde in der Steiermark 150.000 Arbeitsplätze vernichten

SPÖ-EU-Delegationsleiter warnt vor gefährlichem Kurs der Populisten

Wien (OTS/SK) - Am Hauptplatz in Leoben machte heute Mittag der Delegationsleiter der SPÖ-Europaabgeordneten, Jörg Leichtfried, in einer Aktion darauf aufmerksam, was eine Umsetzung der absurden FPÖ-Vorschläge konkret bedeuten würde. "Raus der EU und raus aus dem Euro, wie das FPÖ-Strache heute erneut gefordert hat, wäre der Ruin Österreichs. 150.000 Frauen und Männer würden allein in der Steiermark ihren Arbeitsplatz verlieren. Seit Österreich bei der EU ist, also seit 1995, haben sich die Exporte fast verdoppelt. Von den Waren und Dienstleistungen, die Österreich ans EU-Ausland verkauft, sind unsere Betriebe und Beschäftigten abhängig, da kommt ein wesentlicher Teil unseres Wohlstands her. Ein Verlust aufgrund einer völlig fahrlässigen und populistischen FPÖ-Politik ist für mich nicht hinnehmbar", so Leichtfried. ****

Eine aktuelle Studie der EcoAustria zeigt heute, dass mittlere Einkommensbezieher in Österreich 93 Euro mehr Nettolohn im Monat aufgrund des EU-Beitritts Österreichs haben, tausende Jobs konnten jedes Jahr von 1995 bis 2013 zusätzlich geschaffen werden. Leichtfried: "Es muss doch selbst einem FPÖ-Strache einleuchten, dass Österreich in einer Welt verlieren wird, wenn wir uns abschotten und die Grenzbalken schließen. Wir brauchen keine rückwärtsgewandten 'Ideen' à la FPÖ, sondern vielmehr einen sozialdemokratischen Richtungswechsel in Europa. Weg von 15 Jahren liberal-konservativer Konzernpolitik, hin zu einem sozialdemokratischen EU-Kommissar, der dafür sorgen wird, dass die Unternehmen in jenem Land Steuern zahlen müssen, wo der Gewinn erwirtschaftet wird. Dazu braucht es eine europäische Regelung, denn derzeit nutzen die Konzerne die nationale Eigenbrötlerei in diesem Bereich ja aus. Wer FPÖ wählt, vernichtet nicht nur Arbeitsplätze sondern lässt auch zu, dass Konzerne weitere Länder gegeneinander ausspielen. Die SPÖ vertritt hingegen die Interessen der Bürgerinnen und Bürger, ist gegen Lohn-, Sozial- und Steuerdumping." (Schluss) bj/mp

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