Junge Menschen für nachhaltige Entwicklung: The Future We Want!

Wien (OTS) - Young Science-Projekt zeigt auf, wie es um den Bestand nicht erneuerbarer Rohstoffe bestellt ist und welche Forschungen bereits in Österreich vorliegen

Ausgehend von 15 Rohstoffen setzten sich die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse des Wiener Goethe-Gymnasiums mit dem Thema der Verknappung nicht erneuerbarer Ressourcen auseinander. Im Young Science-Projekt "Rohstoffe und ihre Endlichkeit - The Future We Want" schlugen die Jugendlichen eine Brücke zur aktuellen Nachhaltigkeitsforschung in Österreich. Bei ihren wissenschaftlichen Arbeiten wurden sie von Forscher/innen der Allianz Nachhaltige Universitäten Österreich, der Geologischen Bundesanstalt und des Naturhistorischen Museums (NHM) unterstützt.

Die Ergebnisse - unter anderem ein Forschungspfad - wurden am 19. Mai im Naturhistorischen Museum Wien präsentiert. Den Auftakt gab Mathias Harzhauser vom Naturhistorischen Museum. Was Handy, Salami und Katzenklo mit Nachhaltigkeit zu tun haben, erklärte er in seiner Keynote: "Unsere Kommunikationstechnik wäre ohne bestimmte Rohstoffe, deren Namen die meisten Leute nicht einmal kennen, undenkbar. Sogar in Lebensmitteln finden sich geogene Rohstoffe. Die Gewinnung selbst banalster Rohstoffe wie Schotter ist aber ein sensibles Thema, bei dem sich politische, ökologische und wirtschaftliche Interessen oft diametral gegenüberstehen."

Über Chancen und Herausforderungen des Projekts informierten Hubert Kopeszki (Direktor, Goethe-Gymnasium) und die Projektleiterin Elisabeth Kulnigg. Peter Seifert (Direktor, Geologische Bundesanstalt) und Markus Fiebig (Allianz Nachhaltiger Universitäten in Österreich) stellten die Zusammenarbeit aus Sicht der wissenschaftlichen Projektpartner vor. Als Höhepunkt des seit September 2013 laufenden Schulforschungsprojekts wurde ein eigener Forschungspfad eröffnet, der von den Jugendlichen erarbeitet und präsentiert wurde. Darüber hinaus bietet eine begleitende Broschüre sowie Lehrmaterialien, die als Download zur Verfügung stehen, ergänzende Informationen.

"Ziel der Initiative des BMWFW ist es, die aktive Auseinandersetzung junger Menschen mit Themen der Nachhaltigkeit zu fördern und Jugendlichen nähere Einblicke in aktuelle Forschungen bzw. Kontakte zu Forschungseinrichtungen und konkrete wissenschaftliche Kooperationen zu ermöglichen. Das ist bei diesem Projekt anschaulich gelungen", erklärt Barbara Weitgruber, Leiterin für Wissenschaftliche Forschung und Internationale Angelegenheiten im BMWFW.

Young Science, das Zentrum für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Schule, wird vom BMWFW finanziert und ist in der OeAD (Österreichischer Austauschdienst)-GmbH angesiedelt. Das Abschlussprojekt des Goethe-Gymnasiums ist eines von drei Teilprojekten der Initiative "Gemeinsam für nachhaltige Entwicklung -The Future We Want", die vom BMWFW 2013/2014 initiiert und finanziert wurden.

Weitere Informationen:
www.youngscience.at/fokus_nachhaltigkeit/schulprojekte_2013/
http://www.ots.at/redirect/YoungScience

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Mag. Rita Michlits
OeAD (Österreichische Austauschdienst)-GmbH
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