Burg Forchtenstein: Landeshauptmann lässt 7 Millionen Euro EU-Fördergelder verfallen

Eisenstadt (OTS) - Wie man hört, stehen dem Land Burgenland in der laufenden Förderperiode noch rund 7 Mio. Euro EU-Fördermittel zur Verfügung. Es gibt zurzeit außer Projekten der Esterházy-Gruppe offenbar keine weiteren größeren Förderprojekte. Jetzt ist zu befürchten, dass Millionen an EU-Fördergeldern gänzlich verfallen werden.
Trotzdem weigerte sich Landeshauptmann Hans Niessl am 14. Mai in der Fördersitzung des Landes sehr vehement, das von allen wichtigen Gremien positiv beurteilte Projekt des neuen Restaurants auf Burg Forchtenstein zu unterstützen.

In dieses Projekt, das einen wichtigen touristischen Impuls für die strukturschwache Region Rosalia darstellt, ist die Burg Forchtenstein Betriebs GmbH bereit, 1,9 Mio. Euro zu investieren. Das Land Burgenland würde mit einem Beitrag von rund 100.000,- Euro eine EU-Förderung von weiteren 300.000,- Euro auslösen. Damit könnte das Projekt bis Saisonanfang im April 2015 realisiert werden. Die Burg Forchtenstein Betriebs GmbH ist ohne diese Finanzierung mittels EU-Geldern leider nicht in der Lage, dieses Projekt - das zudem 7 neue Arbeitsplätze schafft und der Region Rosalia vor allem in der Gastronomie positive Impulse bringen wird - alleine umzusetzen.

Für die Ablehnung dieses wichtigen Projektes führt Landeshauptmann Hans Niessl verschiedene Argumente an, zuletzt auch noch ein ihm -wie er sagt - "zugespieltes Stiftungsdokument aus dem Jahr 2007". Bei diesem fehle eine Unterschrift, dadurch sei der Rechtsstatus der Esterházy Privatstiftung - als Muttergesellschaft der Burg Forchtenstein GmbH - in Frage gestellt. Die Esterházy Privatstiftung wurde im Jahr 1994, also vor genau 20 Jahren im Firmenbuch des Landesgerichtes des Landes Burgenland rechtsgültig eingetragen. Somit zieht Landeshauptmann Hans Niessl die rechtsstaatliche Institution des Firmenbuches in Zweifel, ebenso die Qualität der Eintragungen des Landesgerichtes. Dieses erst kürzlich aufgebrachte Argument des Landeshauptmannes soll offensichtlich von seinen persönlichen Befindlichkeiten diesem Projekt gegenüber ablenken; obwohl das Projekt bisher von allen Instanzen ohne Einschränkung sehr positiv beurteilt wurde.

Es ist sehr bedauerlich, dass unser Landeshauptmann offenbar jedes Projekt, das einen Bezug zur Esterházy-Gruppe hat, grundsätzlich ablehnt, obwohl sie von großer Bedeutung für den Tourismus des Burgenlandes wären.

Der Vorstand der Esterhazy Privatstiftungen, DI Matthias Grün, sagt dazu: "Es ist nicht nachzuvollziehen, dass der Landeshauptmann ohne sachliches Argument einer Förderung im Wege steht, die von allen damit befassten Stellen nur positiv bewertet wurde. Damit nimmt er bewusst auch in Kauf, dass das Burgenland dringend benötigte Millionen an Fördergeldern verliert".

Rückfragen & Kontakt:

Barbara Wagner-Gmeiner
presse@esterhazy.at
02682 63004-410
Esterházy Betriebe GmbH
7000 Eisenstadt, Esterházyplatz 5
www.esterhazy.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | EHZ0001