Herbert: AUF bringt Beschwerde beim Presserat gegen "Standard" ein

Hetzerische und unwahre Berichterstattung gegen Polizei darf nicht hingenommen werden

Wien (OTS) - Der freiheitliche Bereichssprecher für den Öffentlichen Dienst und AUF-Bundesvorsitzende, Bundesrat Werner Herbert wird wegen der Berichterstattung über die Demonstration von letztem Samstag in der Tageszeitung "Der Standard", eine Beschwerde beim Österreichischen Presserat einbringen. "Der Standard hat unwahre Behauptungen die geeignet sind das Ansehen der Polizei zu schädigen, unreflektiert und schlecht recherchiert, als Tatsachenbericht widergegeben und so die journalistische Sorgfaltspflicht gröblichst verletzt", begründet Herbert seine Beschwerde.

So habe "Der Standard" - namentlich Frau Colette M. Schmidt - in seiner Ausgabe vom 19.05.2014 auf Seite 8 geschrieben: "...Das ist die Bilanz nach dem samstäglichen Marsch von rund 100 Identitären durch Wien und einer Gegendemo von rund 400. Besonders tragisch: Die Schwangere verlor nach dem Polizeieinsatz ihr Baby."

"Diese Behauptung ist nachweislich unwahr", zeigte sich Herbert über die polizeifeindliche und hetzerische Berichterstattung empört. Damit werde impliziert, dass die Polizeikräfte für den Tod eines ungeborenen Lebens verantwortlich seien, womit wohl der gesamte Einsatz gegen randalierende, steinewerfende und gewaltbereite Linksextreme diskreditiert werden soll, so Herbert. "Die Polizei hat vorbildlich gehandelt, obwohl Seitens der Links-Randalierer sogar Steinschleudern mit Metallgeschoßen gegen die Beamten eingesetzt wurden", betonte Herbert.

Abgesehen von der Perfidie und Ungeheuerlichkeit dieser Vorwürfe gegen die Exekutive, sei die unreflektierte Berichterstattung darüber auf das Schärfste zu verurteilen, so Herbert, der neben der Verurteilung dieser reißerischen Berichterstattung auch eine Entschuldigung durch die Veranstalter der Demo einforderte.

Diese könnte in etwa so lauten:
"Wir, die Organisatoren der Gegendemonstration von letztem Samstag distanzieren uns in aller Schärfe von den Ausschreitungen linksextremer, krimineller Gewalttäter. Ebenso verurteilen wir die Lügen einer Demonstrationsteilnehmerin betreffend einer angeblichen Schwangerschaft. Wir werden in Zukunft unser Bestes tun, um Gewalttäter und Kriminelle von unseren Demonstrationen fernzuhalten und darauf zu achten, dass die Teilnehmer unserer Kundgebung sich an jene Rechtsgrundsätze, die von den Vertretern der österreichischen Bürger in deren legislativem Organ beschlossen wurden, halten."

"Eine derart hetzerische und unwahre Berichterstattung gegen die Polizei darf nicht hingenommen werden", forderte Herbert die Standard-Journalisten auf, sich an die Fakten und die Wahrheit zu halten.

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