"Weltjournal" und "WELTjournal +": "EU - Zwischen Ohnmacht und Weltmacht" und "China - Auf der Überholspur"

Am 21. Mai ab 22.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Wie steht es um die Außenpolitik der EU? Wie ist die Rolle Europas im Konzert der Weltmächte? Anlässlich der EU-Wahl am 25. Mai (Infos über den ORF-Programmschwerpunkt unter presse.ORF.at) geht Roland Adrowitzer diesen Fragen für das "Weltjournal" -präsentiert von Cornelia Vospernik - am Mittwoch, dem 21. Mai 2014, um 22.30 Uhr in ORF 2 nach. Mit prominenten Gesprächspartnern in Brüssel, Paris, Berlin, London, Washington und Peking analysiert er Europas Stellung in der Welt.

Um 23.05 Uhr beleuchtet das "WELTjournal +" den spannenden Weg Chinas zur Weltmacht und beschäftigt sich mit der Frage, worauf sich der Westen gefasst machen muss.

Weltjournal: "EU - Zwischen Ohnmacht und Weltmacht" um 22.30 Uhr in ORF 2

"Wirtschaftlich ein Riese, politisch ein Zwerg, militärisch ein Wurm" - jahrzehntelang machte dieses Bonmot über die Europäische Gemeinschaft, später die Europäische Union, die Runde. Die EU ist auf internationaler Ebene der größte Wirtschaftsraum und verfügt mit dem Euro über die zweitstärkste Währung der Welt. Doch wie sieht es tatsächlich mit ihrem politischen Gewicht auf der internationalen Bühne aus? "Welche Telefonnummer muss ich anrufen, um Europa an den Hörer zu bekommen?", fragte einst der amerikanische Außenminister Henry Kissinger.
Seit 1989, dem Fall der Berliner Mauer und dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums, hat die Europäische Union nach und nach auch außenpolitisch Gestalt angenommen. Der Satz einer ihrer Gründungsväter, Jean Monnet, scheint sich zu bewahrheiten: "Europa wird nicht in ruhigen Zeiten, sondern in Krisen geschaffen." Und so könnte ausgerechnet Wladimir Putin mit seiner Ukraine-Politik die oft zerstrittenen Europäer mehr einen, als ihm lieb ist.

WELTjournal +: "China - Auf der Überholspur" um 23.05 Uhr in ORF 2

Bisher hatte China seinen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Aufstieg eher heruntergespielt. Peking hat sich vor allem auf Wachstum und wirtschaftlich-technischen Fortschritt konzentriert. Nun aber wird das Bild vom Aufsteiger, den niemand zu fürchten hat, korrigiert. Als zweitgrößte Wirtschaftsnation der Welt, die bald die USA an der Spitze ablösen könnte, und als regionale Militärmacht beansprucht China offenbar eine neue Führungsrolle. Peking tritt zunehmend selbstbewusst und aggressiv gegenüber seinen asiatischen Nachbarstaaten auf. Erst vergangene Woche protestierten Zehntausende Vietnamesen gegen Chinas Ansprüche im Südchinesischen Meer, Tausende Chinesen flüchteten aus Vietnam, um sich in Sicherheit zu bringen. Auch gegenüber den USA hat sich der Ton merklich verschärft. Aber das neue globale Selbstbewusstsein, das China offen zur Schau trägt, hat seinen Preis: Die politische Machtelite sieht sich mit sozialen Unruhen, zunehmenden Umweltproblemen und einer immer größeren Schere zwischen Arm und Reich konfrontiert.

Beide Sendungen sind nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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