Aubauer: In nur 10 Jahren Beschäftigungsquote Älterer von 28,8 auf 44,9 Prozent erhöht!

AMS-Paket für Ältere seit Anfang Mai in Umsetzung. Seniorenbund-Weg "Aktivieren statt Pensionieren" erfolgreich eingeschlagen!

Wien (OTS) - Zu den aktuellen Zahlen der älteren Beschäftigten in Österreich hält Mag. Gertrude Aubauer, Bundesobmann Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes und ÖVP-Seniorensprecherin im Nationalrat, heute fest:

"Ja, wer im Alter über 50 seinen Arbeitsplatz verliert, tut sich beim Wiedereinstieg schwerer als Jüngere. Dies und auch dass bei den Älteren die Arbeitslosenzahlen leider noch steigen, will niemand in Abrede stellen. Die Aufgabe verantwortungsvoller Politik ist es allerdings, unterstützende Rahmenbedingungen zu schaffen und damit auch Mut zu geben. So ist'Aktivieren statt Pensionieren' schon seit Jahren der Seniorenbund-Zugang zu diesem Thema. Und dieser Weg ist nachweislich zunehmend erfolgreich: Alleine von Jänner bis April 2014 konnten 39.167 bis dahin Arbeitssuchende im Alter über 50 einen neuen Job antreten. Hier soll und wird das seit Mai in Umsetzung befindliche AMS-Paket für Ältere im Umfang von 370 Millionen Euro weitere Unterstützung der Betroffenen beim Wiedereinstieg bringen. In anderen Fällen helfen die seit erstem Jänner angebotenen Maßnahmen zur gesundheitlichen oder beruflichen Rehabilitation, die für unter 50jähige an die Stelle der früheren befristeten Invaliditäts-Pension getreten sind: Schon 3.159 Personen nahmen diese Reha-Maßnahmen bis Ende April in Anspruch!"

"Insgesamt liegt Österreich heute mit seiner Beschäftigungsquote der 55- bis 64-jährigen mit einem Anteil von 44,9 Prozent weiterhin nur auf Platz 16 unter allen 28 EU-Staaten. Allerdings sind hier zwei Punkte zu beachten: Erstens bedeutet dies für Österreich eine Steigerung von nur 28,8 Prozent 2004 auf eben 44,9 Prozent 2014 -also eine massive Steigerung in nur zehn Jahren und trotz der dazwischen aufgetretenen Finanzkrise. Zweitens gilt in Österreich -im Gegensatz zu den meisten europäischen Ländern - für Frauen weiterhin das gesetzliche Pensionsantrittsalter von 60 Jahren, was deren Erwerbsquote im Alter von 60 bis 64 logischerweise auf nahezu Null sinken lässt und somit den Durchschnittswert der 55- bis 64jährigen insgesamt deutlich senkt. Faktum ist: Der Arbeitsmarkt für Ältere entwickelt sich in Österreich im letzten Jahrzehnt besser als je zuvor. Und für die noch bestehenden Herausforderungen haben wir für die Betroffenen hilfreiche und wichtige Unterstützungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Den Weg hin zu 'Aktivieren statt Pensionieren' wird der Seniorenbund weiterhin erfolgreich einfordern. Aufgrund der vorliegenden Trends gehen wir daher davon aus, dass auch die im Regierungsprogramm vereinbarten und somit im Budget eingerechneten Beschäftigungsziele Älterer gut eingehalten werden können", hält Aubauer abschließend fest.

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