VP-Hoch ad Rot-Grün: Reflexartige Vernaderung der Wiener Polizei ist abzulehnen

Wien (OTS) - "Wir brauchen in Wien weder rechtsextreme noch linksextreme Kräfte, die die Straßen Wiens zur Austragung ihrer ideologischen Unterschiede missbrauchen", so der Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien Alfred Hoch angesichts der Vorkommnisse vom Wochenende. Dieser zeigte sich sehr befremdet ob der konstruierten Lügengeschichten um eine angeblich schwangere Demonstrantin, mit denen die Wiener Polizei einmal mehr vernadert und schlecht gemacht werden sollte. "Wann immer linke gegen rechte Demonstrationen eskalieren, ist der vermeintliche Schuldige bereits ausgemacht: die Polizei", so Hoch. Die von der Polizei beschlagnahmten Steinschleudern und sonstigen Schlag- und Wurfgegenstände haben die Demonstranten der "Offensive gegen Rechts" wohl nur "zufällig" dabei gehabt, stellt der Landesgeschäftsführer fest.

"Die reflexartige Vernaderung der Wiener Polizei ist jedenfalls abzulehnen", so Hoch. Schließlich habe diese jeden Versuch unternommen, ein Zusammentreffen der Demonstranten und damit Schlimmeres zu verhindern. Dennoch werde die Polizei dafür mit Vehemenz vor allem von roten und grünen Funktionären kritisiert, vernadert und verurteilt. "Wäre es im Sinne von Rot-Grün, wenn beide Seiten aufeinander losgelassen werden und die Polizei lediglich die Verletzten abtransportiert", stellt Hoch die Frage. "Wo bleibt der Aufruf von Rot-Grün, trotz ideologischer Unterschiede friedlich miteinander umzugehen? Wo bleibt die Verurteilung der gewaltbereiten Gruppierungen? Wo bleibt die rot-grüne Empörung angesichts derartiger Eskalationen zwischen Links und Rechts in unserer Stadt?" so Hoch abschließend.

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