Becker in Kruzifix-Debatte klar gegen SP-Schulz: Das ist NICHT Sache der EU!

Europas einziger Senioren-Kandidat Becker verlangt Stellungnahme von österreichischen EU-Kandidat/innen

Wien (OTS) - Zur Debatte um das Kruzifix in öffentlichen Gebäuden, das gestern vom Sozialdemokratischen Kandidaten für das Amt des Kommissionspräidenten, Martin Schulz, angestoßen wurde, hält Heinz K. Becker, Generalsekretär des Österreichischen Seniorenbundes und Europas einziger Senioren-Abgeordneter im Europaparlament mit klaren Worten fest:

"Europa hat eine unbestreitbare christliche Tradition und Kultur. Wer täglich Toleranz einfordert, muss auch Toleranz für die selbständigen (!) Entscheidungen der Mitgliedsstaaten zeigen. Und genau darum geht es hier: Die Frage christlicher oder anderer religiöser Zeichen im öffentlichen Raum ist - ebenso wie Entscheidungen zu Regelungen rund um Beginn und Ende des Lebens in der alleinigen Zuständigkeit der EU-Mitgliedsstaaten. Jeder Staat regelt für sich selbst die sensiblen Bereiche des Umgangs mit Religion und der Würde des Menschen für seine und mit seinen Bürgerinnen und Bürgern! Die EU-Kommission hat hier genau nichts zu regeln! Es ist weder wünschenswert noch sinnvoll, dass die EU für diese Themen eine Zuständigkeit bekommt. Genau dafür werde ich mich auch nach den Wahlen als Ihr Senioren-Kandidat im Europa-Parlament mit aller Kraft einsetzen! Zu dem verlange ich von allen österreichischen (Spitzen-)Kandidat/innen zur Wahl am kommenden Sonntag - allen voran von Schulz - Parteifreund Eugen Freund - eine klare öffentliche Stellungnahme, wie sie es mit diesem Thema im Europa-Parlament halten werden!"

Becker hatte diesen Einsatz für die Selbstbestimmung der einzelnen Mitgliedsstaaten in diesen besonders sensiblen Fragen schon in seiner Arbeit seit 2011 im Europa-Parlament unter Beweis gestellt, wie Becker ausführlich erklärt:

"Der sogenannte ESTRELLA-Bericht beschäftigte sich mit europaweit einheitlichen Regelungen zu künstlicher Befruchtung, Schwangerschaftsabbruch aber auch zu einheitlicher Sexualerziehung der Jugendlichen. Dieser Bericht gelangte auch zur Abstimmung ins Europa-Parlament. Als Seniorenabgeordneter im Europa-Parlament bin ich sofort und entschieden für die Meinung der Seniorinnen und Senioren Österreichs aufgestanden: Diese höchst sensiblen Themen muss jeder Mitgliedsstaat für sich selbst mit seinen Bürgerinnen und Bürgern entscheiden können! Mit großem gemeinsamem Einsatz in der ÖVP-Delegation haben wir es dann geschafft, diesen Bericht auch mit Mehrheit abzuschmettern und so zu verhindern. Diese Bereiche zur Würde des Menschen bleiben in alleiniger Zuständigkeit der Nationalstaaten! Das entscheiden wir weiterhin in Österreich selbst!"

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