Nationalrat - Minister Stöger: Gesundheitsreform hat Wohl der Patientinnen und Patienten im Blick

In Österreich EU-weit bester Zugang zu modernem Gesundheitssystem - Leistungen wurden auch in Krise ausgebaut

Wien (OTS/SK) - Bei der Aktuellen Stunde zum Thema Gesundheitsreform im Nationalrat hat Gesundheitsminister Alois Stöger heute, Dienstag, betont, dass Österreich EU-weit das Land mit dem besten Gesundheitssystem sei. "Der Zugang aller Menschen zu einem modernen Gesundheitssystem ist in Österreich sichergestellt - und das wollen wir auch beibehalten", sagte Stöger. Das Besondere sei, "dass wir das auch in der Krise geschafft und die Gesundheitsleistungen sogar ausgeweitet haben". Ermöglicht habe dies die Einladung an alle Gesundheitspartner, Bund, Länder und Sozialversicherung, das Gesundheitssystem auf noch bessere Beine zu stellen. "Solange ich Gesundheitsminister bin, werden die Leistungen sukzessive ausgebaut", unterstrich Stöger. Bisher sei das Gesundheitssystem aus Perspektive der Institutionen, der Ärzte, betrachtet worden. "In der Gesundheitsreform geht es aber darum, die Gesamtsicht im Auge zu haben und zu fragen: Was brauchen PatientInnen, wie können wir das Gesundheitssystem zu ihrem Wohl weiterentwickeln?" ****

Ein Beispiel für diese Gesamtsicht ist für den Minister das Vorgehen bei Schlaganfällen. Hier setze man schon bei der Prävention an; für mehr Gesundheitsförderung wurden massiv Aktivitäten gesetzt, z.B. mit dem Nationalen Aktionsplan Ernährung und den dazugehörigen Initiativen "Gesundes Schulbuffet" oder der Salzreduktion in Gebäck.

Fest steht für den Minister: "Das Gesundheitssystem ist finanzierbar. Dann, wenn wir Kosten dämpfen und dann, wenn wir es auch finanzieren wollen!" Die österreichische Regierung habe diesen Willen; das Gesundheitssystem erhielt daher in den vergangenen Jahren gemessen an der Gesamtwirtschaftsleistung mehr Geld. "Ich bin froh, dass es uns dadurch gelungen ist, neue Leistungen etwa beim Mutter-Kind-Pass, mit der Erweiterung des kostenlosen Kinderimpfprogramms und der gratis Zahnspange bis 18 einzuführen."

Wichtig sei mehr Transparenz im Gesundheitswesen, denn "mehr Transparenz erhöht gleichzeitig die Qualität", so Stöger. Auch bessere Patienteninformation sei wichtig, dies werde mit der Einführung der Elektronischen Gesundheitsakte ELGA erreicht. "In den vergangenen fünf Jahren haben wir die Weichen neu gestellt. Die EU schaut auf uns und unser Gesundheitssystem", unterstrich der Minister und lud die Abgeordneten zum Nationalrat ein, mit sachlicher Diskussion an der Stärkung des Gesundheitssystems mitzuwirken. (Schluss) bj/mb

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0003