Darabos zu Puls4-"Wahlarena": Eugen Freund einmal mehr am überzeugendsten

Kritik an "politischer Orientierungslosigkeit und gähnender Inhaltsleere des ÖVP-EU-Wahlkampfes"

Wien (OTS/SK) - Bei der Puls4-"Wahlarena" gestern, Montag, hat SPÖ-EU-Spitzenkandidat Eugen Freund wieder sämtliche Publikums-Votings des OGM-Instituts (n=500) haushoch gewonnen. Die dritte und letzte Umfrage ("Welcher Politiker war am überzeugendsten und hatte gute Argumente?", Anm.) gewann Freund mit 24 Prozent am deutlichsten: fast zehn Prozent vor Vilimsky und 16 Prozent vor dem ÖVP-Kandidaten Rübig. "Das zeigt: Die SPÖ ist nicht nur inhaltlich, sondern auch personell bestens für die Herausforderungen im EU-Parlament gerüstet. Wir kämpfen glaubhaft für einen Kurswechsel hin zu einer sozialen und gerechten Europäischen Union", betont SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos am Dienstag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. ****

Freund habe als einziger Diskutant "Sachkenntnis und Kompetenz" bewiesen, die wirklich wichtigen Themen angesprochen und sich als österreichischer Vertreter im EU-Parlament mehr als empfohlen -"während Vilimsky und Stadler nur durch rüpelhafte Destruktivität und Anti-EU-Parolen aufgefallen sind und ÖVP-Kandidat Rübig versucht hat, schönzureden, was nicht schöngeredet werden kann: hohe Arbeitslosigkeit, rücksichtloser Lobbyismus und ausufernde Steuerhinterziehung".

Die wilden Rundumschläge von ÖVP-Sekretär Blümel wertet Darabos als weiteres Indiz für die Nervosität der ÖVP sowie die "politische Orientierungslosigkeit und gähnende Inhaltsleere des ÖVP-EU-Wahlkampfes". Das sei allerdings nicht ganz unverständlich:
"Wenn nach 15 Jahren neoliberaler und konservativer Hegemonie im EU-Parlament im Saldo der politischen Bilanz 27 Millionen Arbeitslose und 1.000 Milliarden hinterzogene Steuer-Euros stehen, ist das in einer Wahlbewegung schwer vermittelbar", kritisiert Darabos das "Versagen der ÖVP und ihrer konservativen Parteifreunde im EU-Parlament".

Die inhaltlichen Differenzen zwischen Rekos und FPÖ seien auch gestern mit der Lupe zu suchen gewesen. Generell sei unklar, warum Vilimsky und Stadler nicht mit einer "rechtsrechten Einheitsliste antreten, die sich ganz generell gegen 'eh alles'" ausspricht. Weder die Strache-FPÖ mit Vilimsky noch die Rekos vertreten schließlich die österreichische Bevölkerung, sondern maximal die obskuren Deutschtum-Fantasien einiger Burschenschafter-Altherren. (Schluss) mo/ah

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