Pfotenhilfe startet Informationskampagne "Hund im heißen Auto"

Österreich wird durch einen Flyer darauf aufmerksam gemacht, dass Hunde nicht im heißen Auto zurückgelassen werden dürfen

Wien / Lochen (OTS) - Wenn man den Prognosen glauben schenken darf, steigen die Pegel der Thermometer diese Woche noch bis zu 30Grad im Schatten. Das sehen die Tierschützer der PFOTENHILFE als Anlass, rechtzeitig vor den heißen Temperaturen, eine Kampagne zum Thema "Hund im heißen Auto" zu starten. Bereits vor einigen Wochen, als es noch gar nicht so warm war, starb in Salzburg ein Hund im Auto seiner Besitzerin, weil sie ihn für mehrere Stunden in ihrem Auto zurückgelassen hatte. Das ist jedoch kein Einzelfall, jährlich sterben in Österreich zahlreiche Hunde in den verschlossenen Autos ihrer Besitzer - Hauptsächlich an Hitzschlag.

"Scheinbar wird die Hitzeentwicklung in einem verschlossenem Auto von Hundebesitzern immer noch unterschätzt, denn sonst würden sie ihren Lieblingen diese Qualen ersparen. Schon ein schneller Einkauf kann für Ihren Vierbeiner den Tod bedeuten, selbst wenn das Fenster einen Spalt geöffnet ist," erklärt Sascha Sautner, Sprecher der PFOTENHILFE. "Die Innentemperatur eines abgestellten Fahrzeugs steigt binnen weniger Minuten um ein Vielfaches. Dies löst bei den eingesperrten Hunden nicht nur Panik aus, sondern kann auch schwere Hirnschäden oder sogar den Tod Ihres Vierbeiners zur Folge haben. Jährlich um diese Zeit gibt es zahlreiche dramatische Medienberichte zu im heißen Auto zurückgelassenen Hunden. Um auf dieses immer wiederkehrende Problem rechtzeitig aufmerksam zu machen, hat die PFOTENHHILFE auch heuer wieder Informations-Flyer und Plakate zu diesem wichtigen Thema produziert. "Um möglichst viele Menschen auf dieses Problem aufmerksam zu machen, verteilen wir unsere Flyer großflächig in ganz Österreich. Denn bedauerlicher Weise gibt es immer noch Hundehalter, die ihre Vierbeiner auch bei großer Hitze in ihrem Fahrzeug zurücklassen ohne zu bedenken, wie schnell die Temperaturen im verschlossenen Auto in tödliche Höhen steigen", erklärt Sautner.

"Entdeckt man einen Hund, der bei Hitze im Auto eingesperrt ist, ist Zivilcourage angebracht. Als Erstes sollte der Halter des Tieres ausfindig gemacht werden. Wenn dieser rechtzeitig auftaucht, sollte dieser über die Gefahren der Hitzeentwicklung aufgeklärt werden. Kommt der Hundehalter nicht binnen fünfzehn Minuten zurück, rufen Sie bitte die Polizei, die das Tier dann aus seiner misslichen Lage befreit", so Sautner.

Wer mithelfen möchte, auf dieses Problem aufmerksam zu machen, kann den kostenlosen Informations-Flyer der PFOTENHILFE unter 01-892 23 77 oder info@pfotenhilfe.org anfordern. "Bitte verteilen Sie unseren Flyer in Ihrem Bekanntenkreis oder legen Sie ihn in Ihrem Büro oder Geschäft auf, um möglichst viele Menschen über die Gefahren von Hunden in heißen Autos zu informieren," appelliert Sautner abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Sascha Sautner, sascha.sautner@pfotenhilfe.org, 0664-848 55 61, www.pfotenhilfe.org

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