FPÖ-Gudenus: Wohnbau muss entpolitisiert werden

Wohnungen für Wiener statt Zuwanderungs-Tempeln

Wien (OTS/FPD) - Wohnen droht in Wien zum Luxus zu werden. "Dass gerade die SPÖ leistbares Wohnen plakatiert, ist mehr als gewagt. Schließlich haben wir den aktuellen Wohnungsmangel der gescheiterten Politik der rot-grünen Stadtregierung zu verdanken", betont der FPÖ-Klubobmann im Wiener Rathaus, Johann Gudenus.

Die Wiener SPÖ und ihre Strukturen durchdringen nahezu jeden Lebensbereich. Im Wohnbau hat der Komplex rund um die Sozialbau AG und ihren Generaldirektor, den Sozialdemokraten Herbert Ludl, eine teils dominierende Stellung. "Hier wird unter dem Schild der Gemeinnützigkeit rote Gesellschaftspolitik betrieben. Ich erinnere an das 'Wohnmodell interethnische Nachbarschaft'", kritisiert Gudenus die massive und offenkundige Verflechtung von namentlicher Gemeinnützigkeit und augenscheinlicher Parteipolitik. Im Zuge dieses Modells wurde im 23. Wiener Gemeindebezirk ein Wohnkomplex errichtet, in dem ein Migrantenanteil von 50 Prozent angepeilt wurde und zu dem ein über 200 Quadratmeter großer Wellnessbereich gehört. "Das ist kein Miteinander, sondern geplante Inländerdiskriminierung und lässt tiefen Einblick in die Gedankenwelt von Herbert Ludl, Christian Deutsch und Genossen zu", fordert Gudenus einen Sinneswandel innerhalb der Sozialbau AG. "Im Mittelpunkt haben nicht linke gesellschaftspolitische Zielsetzungen, sondern das Gemeinwohl zu stehen. Dass der gescheiterten Zuwanderungspolitik auch noch Monumentalbauten gesetzt werden, ist mehr als zynisch und hat mit Gemeinnützigkeit nichts zu tun", sagt Gudenus.

Doch auch abseits der Genossenschaften liegt in Sachen leistbares Wohnen in Wien einiges im Argen. Allein die Abwanderung aus dem 1. Bezirk ist ein deutliches Signal dafür, dass die Mieten in der City für 'Normalbürger' nicht mehr leistbar sind. Ähnliches dürfte nach dem Umbau der Mariahilferstraße im 6. und 7. Bezirk passieren. "Es ist anzunehmen, dass die Mietlobby ein gesteigertes Interesse an der Fußgängerzone hat, denn damit lassen sich die Preise einmal mehr nach oben treiben. Rot-Grün ist angehalten, diesem Mietpreiswucher endlich einen Riegel vorzuschieben", schließt Gudenus.

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: Tel.: (01) 4000 / 81 787

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0004