GLOBAL 2000 und ARCHE NOAH: EU-Wahl-Endspurt für die Linzer Rose

In den letzten Tagen vor der EU-Wahl bekennen sich immer mehr EU-KandidatInnen zur Sortenvielfalt. Ergebnisse der KandidatInnen-Befragung zu lesen unter www.freievielfalt.at

Wien (OTS) - am 19. Mai 2014: "Wenn ich eine Gemüse wäre, dann wäre ich ...." oder "Heuer pflanze ich .... " Diese und weitere Fragen wurden vom Verein ARCHE NOAH und GLOBAL 2000 in den vergangenen Wochen an die österreichischen KandidatInnen für die EU-Wahl gestellt, um herauszufinden, wie sie zur Sortenvielfalt stehen. Unter dem Aufruf "Die Vielfalt schreib ich mir ins Stammbuch!" wollten die beiden InitiatorInnen der Kampagne "Freiheit für die Vielfalt" wissen, wer als Gemüse am liebsten eine feurige Chili wäre oder was es mit dem "Bananenapfel" auf sich hat. Die Ergebnisse und persönliche Kommentare zur Sortenvielfalt kann man unter freievielfalt.at nachlesen. Seit der Veröffentlichung der ersten Ergebnisse letzte Woche haben sich noch zahlreiche weitere KandidatInnen gemeldet und bekannt gegeben, wie sie sich zur Vielfalt von Obst und Gemüse positionieren.

Zwei EU-Parlamentarierinnen, Elisabeth Köstinger (Agrarsprecherin der ÖVP im EU-Parlament) und Karin Kadenbach (Umweltsprecherin der SPÖ im EU-Parlament), haben sich auch schon bisher bei den Verhandlungen um die EU-Saatgutverordnung ganz stark für die Sortenvielfalt eingesetzt. "Ohne sie wäre eine Zurückweisung der EU-Saatgutverordnung nicht möglich gewesen", sagt Iga Niznik politische Referentin der ARCHE NOAH.

Nach der Wahl wird sich zeigen, wie es mit der Verordnung weiter geht und wie sich die KandidatInnen einsetzen werden. Die EU-Saatgutverordnung wurde im vergangenen März mit einer überwältigenden Mehrheit vom EU-Parlament abgelehnt. Doch die Reform des EU-Saatgutverkehrsrechts wird in der kommenden Legislaturperiode des EU-Parlaments wahrscheinlich weitergehen. Klar ist für Heidemarie Porstner, Agrarsprecherin GLOBAL 2000: "In einem neuen Entwurf müssen Vielfaltspflanzen einen gleichberechtigten Zugang zum Markt bekommen - auf Augenhöhe mit modernen Hochzuchtsorten. Das bedeutet, dass die behördliche Zulassung von Sorten in allen Ländern freiwillig werden muss."

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GLOBAL 2000: Agrarsprecherin Heidemarie Porstner, 0699 142 000 52 bzw. heidemarie.porstner@global2000.at und Pressesprecherin Karin Nakhai, 0699 142 000 20 bzw. presse@global2000.at

ARCHE NOAH: Iga Niznik, politische Referentin, 0650/9991305 bzw. iga.niznik@arche-noah.at

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