AKV-Kukacka: Kreuz ist ein Symbol der Identität Europas

Schulz-Aussage inakzeptabel und unnötig

Wien (OTS) - "Als inakzeptabel und unnötig", kritisierte heute der Präsident der Arbeitsgemeinschaft katholischer Verbände (AKV) Staatssekretär a.D. Mag. Helmut Kukacka die Äußerung des Spitzenkandidaten der europäischen Sozialisten zur Europawahl Martin Schulz in einer gesamteuropäischen Fernsehdiskussion mit den Spitzenkandidaten aller anderen Parteien.

Die von SPE-Schulz geforderte Verbannung von Kreuzen und anderen religiösen Symbolen aus Klassenzimmern und dem öffentlichen Raum würde die Abkehr von der christlichen Prägung Europas bedeuten. Es sollte doch unbestritten sein, dass die christliche Religion ein elementarer Teil der Kultur Europas sei und damit auch eine wichtiges Symbol der geistigen Identität Europas darstelle, stellte Kukacka fest.

Offenbar wolle Schulz hier eine europäische Kompetenz anstreben, aber die EU habe für die Regelung dieser Kompetenz keine Zuständigkeit, denn diese liege bei den EU-Mitgliedsstaaten. Im übrigen sei in Österreich die Gesetzeslage klar. In allen Schulen, in denen die Mehrheit der Schüler einem christlichen Religionsbekenntnis angehöre sei in allen Klassen ein Kreuz anzubringen, das hat Verfassungsrang, und daran soll sich, nach Meinung der AKV auch nichts ändern, stellte Kukacka klar.

Als "ideologischen Unfug" wies Kukacka auch die Behauptung von Schulz zurück, dass das Kreuz gleichzusetzen sei mit dem Risiko einer "rückwärtsgewandten sehr konservativen Bewegung". Die Religion und das Grundrecht auf Religionsfreiheit habe nichts zu tun mit einer konservativen, liberalen oder sozialistischen Grundhaltung, sie ist schlicht und einfach die Ausübung eines Grundrechts, das jedem Christen zustehe, alles andere sei eine unzulässige Unterstellung, schloss Kukacka.

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