"Report" am 20. Mai: Letzte Mobilisierung vor der EU-Wahl

Zu Gast im Studio: Politologe Anton Pelinka

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert im "Report" am Dienstag, dem 20. Mai 2014, um 21.05 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Letzte Mobilisierung

In der letzten Woche vor der EU-Wahl setzen alle Parteien auf die Mobilisierung ihrer Anhänger. Die Beteiligung bei Europawahlen war bisher schwach, und wer seine potenziellen Wählerinnen und Wähler am besten mobilisiert, hat die größten Chancen. Das Rennen um Platz eins ist offen, ebenso der Wettkampf um Platz vier zwischen Grünen und NEOS. Und schafft gar noch eine Kleinpartei den Einzug ins Europaparlament? Die Wahl gilt auch als Stimmungstest für die Bundesregierung und die Stärke der Oppositionsparteien. Ernst Johann Schwarz und Alexander Sattmann berichten über das Finale im EU-Wahlkampf.

Gast im Studio ist Anton Pelinka, Professor für Politikwissenschaft und Nationalismusstudien an der Central European University in Budapest.

Das Heer im Sparbetrieb

Am Fliegerhorst Zeltweg, dem Stützpunkt der österreichischen Eurofighter, schlug die Nachricht wie eine Bombe ein. Sechs der insgesamt 18 Eurofighter-Piloten werden eingespart. Mit sofortiger Wirkung. Für die 15 Abfangjäger gibt es somit nur mehr zwölf Piloten. Aus Kostengründen. Dem Heer fehlt an allen Ecken und Enden das Geld, notwendige Investitionen sind aufgeschoben oder sogar gestrichen, Hunderte Fahrzeuge werden nicht mehr repariert, Benzin ist rationiert. Ein hoher Offizier spricht deshalb sogar schon von einer Mobilitätskrise des Bundesheeres. Ein Bericht von Martin Pusch und Jakob Horvat.

Internet: Kein Anschluss

Die Regierung spart, auch beim weiteren Ausbau des Internets mit leistungsfähigen Breitbandverbindungen. In vielen vor allem kleineren und entlegenen Gemeinden wächst die Sorge, den Anschluss an die moderne Welt zu verlieren. Denn eine leistungsfähige Internetverbindung wird nicht nur für Bürgerinnen und Bürger, sondern auch für Unternehmen immer wichtiger, wo sie fehlt, siedelt sich kein Betrieb an. Martina Schmidt berichtet, wo die Breitband-Milliarde besonders fehlt.

Steirische Separatisten

Im Widerstand gegen die geplante Zusammenlegung mit der Nachbargemeinde geht die Gemeinde Dürnstein in der Steiermark aufs Ganze: Die Dürnsteiner wollen unabhängig bleiben - oder ihr Bundesland verlassen. Der Wechsel einer Gemeinde in ein anderes Bundesland erfordert eine komplizierte Prozedur, bis zu einem Beschluss des Nationalrats. Doch könnten Steirerinnen und Steirer so einfach zu Kärntnerinnen und Kärntnern werden? Wo bleibt die Identität? Helga Lazar und Katja Winkler haben bei den Grenzgängern nachgefragt.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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