Berlakovich: Freihandelsabkommen mit USA muss auch Finanzdienstleistungen umfassen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Für die Einbeziehung von Finanzdienstleistungen in die Verhandlungen um ein Freihandelsabkommen mit den USA sprach sich ÖVP-Abgeordneter DI Niki Berlakovich heute, Montag, im Verfassungsausschuss des Nationalrates aus. Problematische Lebensmittel wie die mittlerweile berüchtigten "Chlorhühner", "Hormonfleisch" oder gentechnisch veränderte Lebens- und Futtermittel hätten hingegen keinen Platz in Europa, wo sich die hohen Standards bestens bewährt haben.

Die jüngste Finanzkrise habe deutlich gezeigt, wie stark Finanzdienstleistungen die Real-Wirtschaft beeinflussen. Diesem Bereich müsse daher in den TTIP-Verhandlungen großer Stellenwert eingeräumt werden, erklärte Berlakovich.

Der ÖVP-Abgeordnete verwies auch darauf, dass das Freihandelsabkommen letztendlich von allen 28 EU-Ländern ratifiziert werden muss. Würde der Finanzbereich im Abkommen fehlen oder zu stark von den in Europa geltenden Regeln für die Finanzwirtschaft abweichen, gibt Berlakovich diesem wenig Chancen, alle 28 nationalen Parlamente zu passieren. (Schluss)

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