Politik, Wirtschaft und NGOs sind die "Grüne Achse" Österreichs

Wien (OTS) - Hochkarätig besetzt war der erste "Grüne Krone Talk", bei dem Umweltminister Andrä Rupprechter, Hanna Simons, Direktorin Umweltpolitik GREENPEACE Österreich, und Frank Hensel, Vorstandsvorsitzender REWE International AG, über "Grüne Visionen für Österreich" diskutierten. Die Quintessenz der Runde: Nur gemeinsam ist es zu schaffen, nachhaltige Themen voranzutreiben.

"Österreich war einmal Umweltvorreiter in der Europäischen Union", eröffnete BM Andrä Rupprechter die Diskussion. "Diese Vorbildfunktion können wir wieder schaffen - mit Unterstützung auf EU-Ebene und vor allem mit starken Verbündeten in unserem eigenen Land. Gerade die Partner des klimaaktiv Pakts2020 zeigen, dass jeder dazu einen Beitrag leisten kann."

Diese Rolle nimmt die REWE International AG, größter Lebensmittelhändler Österreich, bereits seit vielen Jahren ernst, wie Frank Hensel erklärt: "Warum wir uns für das Thema Nachhaltigkeit so stark engagieren, hat unterschiedliche Gründe. Am Ende - und auch das ist eine starke Motivation - wird es uns helfen, wirtschaftlich erfolgreicher zu sein. Unsere Kund/inn/en honorieren unser Engagement und außerdem sehen wir es auch als Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung."

Diesen Zugang begrüßt auch Hanna Simons von Greenpeace: "Dass Unternehmen wie die REWE International AG Nachhaltigkeit deshalb vorantreiben, um eine bessere Wirtschaftlichkeit zu erzielen, schreckt mich gar nicht. Damit bin ich mir sicher, dass sie es ernst nehmen. Denn Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit sind keineswegs Gegensätze."

Darüber, wie man in Österreich Themen wie Energieeffizienz, Erneuerbare Energie und Umweltschutz neuen Schwung geben möchte, ist man sich in der Runde einig: "Wenn man hier etwas voranbringen will, muss man sich gemeinsam an einen Tisch setzen. Anders wird es nicht funktionieren", ist sich Frank Hensel sicher.

Dem pflichtet Hanna Simons zu: "Das Bewusstsein für nachhaltige Themen ist sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft gestiegen. Deswegen erachten wir es von Greenpeace als sinnvoll, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen und zusammen Lösungen zu finden." BM Andrä Rupprechter erachtet einen offenen Austausch ebenso als sinnvoll: "Der neue Stil des Dialogs ist mir persönlich besonders wichtig. Es geht darum, sich gegenseitig und die jeweiligen Erwartungshaltungen besser zu verstehen."

Die von Monika Langthaler, Nachhaltigkeits-Expertin und Grüne-Krone-Erfinderin, moderierte Diskussion fand als Auftaktveranstaltung der Reihe "Grüne Krone Talk" statt. Mit diesem neuen Veranstaltungsformat bietet die Kronen Zeitung der interessierten Fachöffentlichkeit ein hochwertiges Informationsforum, das an den inhaltlichen Anspruch der "Grüne Krone" anschließt. Wie auch in dem Magazin sollen verschiedene Aspekte des Themas Nachhaltigkeit im Fokus stehen und von hochkarätigen Teilnehmer/innen diskutiert werden - von der Energiewende, über faires Shoppen bis hin zu sauberer Mobilität.

"Umweltschutz und Nachhaltigkeit stehen in der redaktionellen Agenda der Kronen Zeitung ganz oben", betonte Mediaprint-Geschäftsführer Gerhard Riedler im Rahmen des "Grüne Krone Talks". "Es ist uns ein echtes Anliegen, hier einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung zu leisten, denn es geht nicht nur um unsere Lebensqualität, sondern um die Erhaltung der ökologischen Grundlagen für künftige Generationen", so Riedler. Die "Grüne Krone" wird vier Mal im Jahr als Beilage der Krone Gesamtausgabe publiziert. Die nächste Ausgabe erscheint am 18. Juni 2014.

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