Ouaddou: Nicht in Blutstadien spielen

IGB weltweit für Arbeitsrechte bei Sportveranstaltungen

Wien (OTS/ÖGB) - "Ich bin ein einfacher Bürger, der eines Tages entschieden hat, sein Hobby Fußball zu seinem Beruf zu machen", berichtete der französisch-marokkanische Fußballer Abdes Ouaddou am Eröffnungstag des Weltkongresses des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB). Sein Aufenthalt in Katar sei die schrecklichste Erfahrung seines Lebens gewesen. Ouaddou konnte Katar nach vielen Schwierigkeiten und ohne Ausbezahlung seines Gehalts als Fußballspieler schließlich verlassen, aber viele andere seien weiterhin im Land und im Kafala-System gefangen. "Für mich als Fußballer sind Teamwork und Solidarität wichtige Werte", erklärte Ouaddou, warum er die Kampagne des IGB für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in Katar unterstützt. Die Ankündigungen von katarischen Regierungsvertretern, wonach es Verbesserungen für die Arbeiter geben solle, sieht Ouaddou skeptisch.

Ouaddou appellierte an seine Kollegen aus der Welt des Sportes:
"Öffnen wir die Augen gegenüber dieser menschlichen Katastrophe. Wir können nicht in Stadien spielen, in denen Blut geflossen ist."

Mehr Informationen zur Kampagne für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in Katar gibt es unter: www.rerunthevote.org

Ouaddous Geschichte:
http://www.rerunthevote.org/Katar-droht-seinen-Einfluss-auf

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