FPÖ-Kickl: Karas und Freund gaben Wahlempfehlung für FPÖ ab

Wien (OTS) - "Sowohl Eugen Freund als auch Othmar Karas gaben mit ihren heutigen Auftritten in der ORF-Pressestunde geradezu eine Wahlempfehlung für die FPÖ ab", betont FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl in einer Reaktion. "Sofern die Zuseher nicht vorher eingeschlafen sind, bekamen sie zwei Kandidaten zu sehen, die in Zeitraffer-Manier ihren EU-hörigen Senf zum Besten gaben. Inhaltlich gleichen sich Karas und Freund so wie ein Ei dem anderen. Interessant war auch die Diskussionsführung der ORF-Pressestunden. Während die Woche zuvor der FPÖ-Spitzenkandidat Harald Vilimsky sich regelrecht einem Verhör stellen musste, wurden Karas und Freund mit Samthandschuhen angefasst. Es fehlten eigentlich nur noch Cafe und Kuchen", ärgert sich Kickl.

Eugen Freund habe den Zusehern offenbart, dass er in der EU ohnehin nichts bewegen könne, wenn die Sozialisten im EU-Parlament nicht die Mehrheit erhalten würden. Seine Kritik an der Bankenunion sowie am EU-USA-Freihandelsabkommen TTIP oder einer Absage an einem EU-Beitritt der Türkei mag auf dem ersten Blick wie eine Kopie der FPÖ-Forderungen klingen - nur mit dem Unterschied, dass die Genossen bekanntlich vor der Wahl Wasser predigen, aber dann Wein trinken würden, zeigte Kickl auf. "Eugen Freund ließ außerdem durchklingen, dass er nur dort im Wahlkampf unterwegs war, wo Förderungen der EU geflossen wären. Das passt zu jemanden, der keine Ahnung hat, wie viel ein Arbeitnehmer durchschnittlich im monatlich verdient. Geradezu hilflos wirkte das Zücken eines Reisepasses aus dem Jahr 1946, um die schrankenlose Reisefreiheit der EU zu rechtfertigen,. Freund hat allerdings vergessen darauf hinzuweisen, dass die nicht-vorhandenen Grenzkontrollen Österreich eine Rekordkriminalität durch Ostbanden bescherten", so Kickl.

"Karas sollte seinen Namen statt mit OK besser mit K.O. abkürzen. Seine EU-Politik ist der reinste Ausverkauf Österreichs. Bestes Beispiel ist sein Hirngespinst einer Energieunion. Als nächstes kommt dann wohl die EU-Wasser-Union" kritisierte Kickl. Was all das mit seinem Credo für weniger Zentralismus zu tun habe, wisse wohl nicht einmal er selbst. Ein K.O. wolle Karas offenbar auch der österreichischen Industrie versetzen, in dem er mit seinen Ansätzen zur CO2-Politik dafür garantiere, dass die heimische Industrie das Weite suchen werde, warnte Kickl. Bei soviel Naivität wundere man sich auch nicht, dass Karas natürlich mit im Sanktions-Chor gegen Russland heule, ohne die Konsequenzen für Österreich in vollem Umfang zu bedenken, bemerkte Kickl: "Ich kann mir nach der bisherigen Performance gut vorstellen, dass die ÖVP bereits intensiv an der Kindesweglegung in Sachen Karas-Kandidatur für den Wahlabend bastelt."

Insgesamt hätten die ORF-Pressestunden geradezu aufgezeigt, dass die Wähler nur die FPÖ als einzig wählbare Alternative haben, so Kickl. "Wir Freiheitlichen können von einem Tag auf dem anderen immer mehr Wähler für uns gewinnen. Das Match um Platz 1 ist voll intakt. Es wird Zeit, dass die Österreicher den rot-schwarzen EU-Sektierern am nächsten Sonntag einen blauen Denkzettel verpassen", betonte Kickl abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0002