BZÖ-Grosz: Große Koalition hat sich in der heutigen Pressestunde abgewählt!

Wien (OTS) - Äußerst eindrucksvoll präsentierten heute die EU-Wahlspitzenkandidaten der SPÖ und ÖVP in der ORF-Pressestunde ein Bild des Scheiterns.

"Dass die ESM-Bankenhilfe nichts gebracht hatte, außer ein Milliardenloch im Budget, musste heute auch Eugen Freund eingestehen. Die viel zu späte Erkenntnis der Sozialdemokraten wird das Leid und das Elend der Bevölkerung in Griechenland aber auch nicht mehr ändern können", so BZÖ-Chef Gerald Grosz auf die heutige ORF-Pressestunde mit dem SPÖ-Spitzenkandidaten Eugen Freund.

Grosz kritisiert Freunds Ansichten gegenüber dem Nationalismus, den dieser als "Ursache für die Kriege in Europa" sieht, aufs Schärfste. "Wenn Freund den Nationalismus als Grund für die Weltkriege heranzieht, so ist das nur die halbe Wahrheit. Der Weltkrieg wurde durch die Armut und Arbeitslosigkeit in der Bevölkerung angefeuert. Inzwischen erleben wir auch wieder die Zustände, die an die Dreißigerjahre des letzten Jahrhunderts erinnern", so Grosz.

Gerade die Politik der Sozialdemokraten in Europa sei Schuld an der hohen Jugendarbeitslosigkeit und der fehlenden Perspektive der jungen Generation:"Das Geld gehört in konkrete Projekte investiert und nicht in Banken. Leider wird sich Freund als erster Retter anstellen, wenn es um die Hilfe für Geldinstitute und Spekulationsbanken in Europa geht", so Grosz.

Überrascht von der Schwäche des ÖVP-Spitzenkandidaten zeigte sich Grosz, zumal er von den EU-Eliten bisher immer hochgejubelt worden ist: "Karas war zu keinerlei konkreten Festlegungen bereit. Neben den schwammigen Formulierungen hatte man den Eindruck, dass er sich für die ÖVP und die Konservativen in Europa zu genieren beginnt", so Grosz abschließend.

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