Hochwasserkatastrophe in Serbien und Bosnien - Caritas hilft mit 50.000 Euro

Caritas Auslandshilfegeneralsekretär Christoph Schweifer: "Die Menschen vor Ort brauchen jetzt dringend unsere rasche Unterstützung!"

Wien (OTS) -

Das aktuelle Sturmtief über der Balkanhalbinsel hat schwerwiegende Auswirkungen: anhaltende schwere Regenfälle haben zu den schlimmsten Überschwemmungen in weiten Teilen Bosniens und Serbiens seit über 100 Jahren geführt. Mindestens 30 Menschen sind bereits gestorben. Serbien Die Regierung in Serbien hat am Donnerstag, 15. Mai 2014, den Ausnahmezustand ausgerufen: innerhalb von 24 Stunden sind bis zu 120 Liter Regen je Quadratmeter gefallen, berichten die Meteorologen. 20.000 Menschen mussten evakuiert werden,mehr als 100.000 Haushalte sind landesweit ohne Strom, Mobilfunknetze sind abgebrochen. Die wichtigsten Verkehrswege von Belgrad Richtung Montenegro und Südostserbien wurden gesperrt Bosnien Auch in Bosnien-Herzegowina ist die Lage verheerend. Besonders dramatisch ist die Situation in der Republik Srpska. Menschen können ihre Häuser nicht mehr verlassen und sind von der Außenwelt abgeschnitten. Ohne Trinkwasser und Lebensmittel sind sie auf Hilfe angewiesen. In der Stadt Banja Luka stehen ganze Stadtgebiete unter Wasser, hier droht der Damm Bocac zu brechen. Ein Dammbruch könnte die Stadt weitgehend fluten.

"Unsere Partnercaritas Banja Luka hilft den Menschen mit Trinkwasser, Lebensmitte und Decken. Die Caritas Österreich hat für die erste Nothilfe in Südosteuropa 50.000 Euro zur Verfügung gestellt", so Christoph Schweifer

Nothilfe der Caritas der Erzdiözese Belgrad Die evakuierten Menschen sind derzeit in Schulen, Sporthallen der betroffenen Gemeinden untergebracht und werden mit dem Nötigsten versorgt, vor allem Lebensmittel. Die Nothilfe der Caritas Belgrad konzentriert sich derzeit vor allem auf die Gemeinden Valjevo und Sabac. Valjevo ist von der Außenwelt völlig abgeschnitten. Alle notwendigen Hilfsgüter können vor Ort eingekauft werden.

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