GdG-KMSfB-Kattnig: Massiver Druck auf Organisatoren von SOS te to Nero

Griechische Regierung erklärt Referendum gegen Wasserprivatisierung in Thessaloniki für illegal

Wien (OTS/ÖGB) - Gestern erklärte die griechische Regierung mit einem Rundschreiben von Innenminister G. Michelakis das für heute angesetzte Referendum gegen die Wasserprivatisierung in Thessaloniki für illegal. Gleichzeitig werden die Organisatoren der Bürgerinitiative mit Haftstrafen bedroht.++++
"Die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe(GdG-KMSfB) verurteilt diese Vorgehensweise auf das Schärfste und erklärt sich mit den OrganisatorInnen von SOS te Nero solidarisch", erklärte Thomas Kattnig, Internationaler Sekretär der GdG-KMSfB. Seit heute Morgen findet das Referendum mit Unterstützung der Bürgermeister von Thessaloniki und Umlandgemeinden nicht in den Wahllokalen, aber davor auf der Straße statt.

Die OrganisatorInnen von SOS te Nero erklärten, dass sie ungeachtet der angedrohten Sanktionen der griechischen Regierung das Referendum durchführen. Auch die Bürgermeister der 11 betroffenen Gemeinden erklärten ihre Unterstützung und kritisieren die Vorgehensweise des Innenministers.

Beim Referendum werden die BürgerInnen gefragt, ob der lokale Wasserversorger EYATH privatisieren werden solle.

Die Initiative right2water unterstützt das Referendum und verurteilt ebenfalls die Vorgehensweise der politisch Verantwortlichen in Griechenland. Das Referendum wird von einer starken rund 30-köpfigen Delegation des Europäischen Gewerkschaftsverbandes Öffentlicher Dienste, auch unter Beteiligung einer österreichischen Delegation, in Thessaloniki beobachtet.

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