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ÖH: Kritik an massivem und eskalierendem Polizeieinsatz

Rechtsextreme haben an der Uni nichts zu suchen

Wien (OTS) - Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) kritisiert den heute stattgefundenen Polizeieinsatz im Zuge der Demonstration gegen den Aufmarsch der Identitären Bewegung in Wien. "Die Polizei hat wahllos Demonstrant_innen aus der Menge gezogen und verhaftet", kritisiert Viktoria Spielmann vom Vorsitzteam der ÖH, die auch vor Ort war. "Insgesamt kam es laut Augenzeug_innen zu 34 Festnahmen. Teilweise wurde bei den Verhaftungen auch mit großer Brutalität vorgegangen", sagt Spielmann: "So einen vollkommen überzogenen Polizeieinsatz darf es nicht mehr geben."

Die ÖH setzt sich immer wieder gegen rechte Gruppierungen an den österreichischen Hochschulen ein. So auch gegen die Identitäre Bewegung, die durch systematische Hetze gegen Minderheiten und gute Kontakte in Neonazikreise auffällt. Spielmann hält fest: "Dieses neofaschistische Gedankengut, das die Identitären an den Tag legen, hat an den Hochschulen nichts zu suchen."

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Georg Kehrer
Pressesprecher
Tel.: +43/676/888522-11
georg.kehrer@oeh.ac.at
https://www.oeh.ac.at

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