PRO-GE-Wimmer: Aussagen der Familienministerin zum 1. Mai "völlig daneben"

Der "Tag der Arbeit" bleibt ein gesetzlicher Feiertag in Österreich

Wien (OTS/ÖGB) - "Der 1. Mai ist als Tag der Arbeit in unzähligen Ländern ein Feiertag. Frau Ministerin Karmasin dürfte weltweit recht alleine dastehen", erteilt Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft PRO-GE, dem Vorschlag von Bundesministerin Karmasin eine deutliche Abfuhr. "Und das nicht zu unrecht: Die Forderung, den 1. Mai als Feiertag abzuschaffen, ist völlig daneben." ++++

Im Mittelpunkt des ersten Mai stehen auch nicht "Menschen im Erwerbsprozess" wie Karmasin meint, sondern die Rechte der ArbeitnehmerInnen, so Wimmer. Sein Ursprung liege im Kampf für den 8-Stunden-Arbeitstag. "Dass Karmasin offensichtlich der Meinung ist, dass ArbeitnehmerInnenrechte ein Thema der Vergangenheit sind, sagt mehr über ihre politische Agenda aus als über den Ersten Mai."

Im Gegenteil, die seit Jahren grassierende Spardoktrin gefährde europaweit ArbeitnehmerInnenrechte. "Als GewerkschafterInnen werden wir daher den Kampf für ArbeitnehmerInnen definitiv zu einem 'zukunftsträchtigen' Thema machen", kündigt Wimmer an. Wer an diesem Feiertag rüttle, wird auf den Widerstand der Gewerkschaften treffen. "Der 1. Mai, der 'Tag der Arbeit', bleibt ein gesetzlicher Feiertag", stellt Wimmer klar, "ob es Frau Karmasin gefällt oder nicht."

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