Windbüchler zu EZA: Österreich wird zum Schlusslicht der internationalen Solidarität in Europa

Grüne: Kanzler und Vizekanzler sollen Einladung der "Globalen Verantwortung" nachkommen und sich erklären

Wien (OTS) - "Mit den geplanten zusätzlichen Kürzungen des Budgets für Entwicklungszusammenarbeit wird Österreich zum Schlusslicht der internationalen Solidarität in Europa. Schon seit Jahren hinken wir trotz vorhandenem Reichtum hinter den gemachten Versprechen her, während Menschen tatsächlich inklusive Entwicklungszuammenarbeit als Unterstützung in ihrem täglichen Kampf ums Überleben brauchen. Aus diesem Grund unterstütze ich die Mahnwache des Dachverbandes "Globale Verantwortung" als Zeichen der Wichtigkeit und Notwendigkeit, nachhaltig Budgets zu erstellen", sagt die Grüne entwicklungspolitische Sprecherin Tanja Windbüchler.

Windbüchler fordert Kanzler Faymann und Vizekanzler Spindelegger auf, der Einladung der "Globalen Verantwortung" und der 45 entwicklungspolitischen Organisationen nachzukommen und die Mahnwache am Freitag zu besuchen. "Bei einem runden Tisch sollen Ideen und Möglichkeiten besprochen werden, wie Einsparung bei der Entwicklungszusammenarbeit gestrichen werden kann und wie sie auch in Folge verlässlich und nachhaltig budgetär abgesichert werden kann. Das halte ich für eine sehr gute Idee, die ich unterstütze. Kanzler und Vizekanzler haben sich mit der Situation der Entwicklungshilfe auseinanderzusetzen", ist Windbüchler überzeugt von der Verantwortung jedes einzelnen in der Regierung und auch im Parlament. "Das Parlament kann Flagge zeigen, wenn es gewollt ist. Ich warte auf den angekündigten Antrag der Regierungsparteien zum Stopp der Kürzungen. Leider ist bis dato nichts auf meinem Tisch gelandet und ich befürchte, dass es so bleiben wird!"

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