• 13.05.2014, 09:31:28
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PVÖ-Edlinger: Endlich mehr Steuergerechtigkeit schaffen!

SPÖ und PVÖ in guter Gesellschaft: Immer mehr namhafte Wirtschaftsexperten kritisieren soziale Ungleichheit

Utl.: SPÖ und PVÖ in guter Gesellschaft: Immer mehr namhafte
Wirtschaftsexperten kritisieren soziale Ungleichheit =

Wien (OTS/SK) - "Die SPÖ und mit ihr der Pensionistenverband
Österreichs (PVÖ) befinden sich mit ihrer schon seit langem erhobenen
Forderung, endlich Steuergerechtigkeit zu schaffen, in guter
Gesellschaft. Immer mehr namhafte Wirtschaftsexperten, darunter
Nobelpreisträger, und sogar Milliardäre fordern Maßnahmen gegen die
gravierende soziale Ungleichheit u.a. in Europa. Vor allem bei der
Verteilung des Wohlstandes und der Diskrepanz zwischen der
Besteuerung der Arbeit und jener von Vermögen", stellte der
Vorsitzende des PVÖ Wien und stellvertretende Bundesvorsitzendes des
Pensionistenverband Österreichs, Bundesminister a. D. Rudolf
Edlinger, fest. ****

Der französische Ökonom Thomas Piketty weist in seiner mit Akribie
durchgeführten und jüngst in Buchform erschienenen Untersuchung
darauf hin, dass die Ungleichheit bei der Besteuerung von Arbeit und
Kapital letztlich eine Gefahr für die Demokratie darstellt. "Die
Wohlstandskluft zwischen Arm und Reich hat sich durch die angewandte
Politik des Neoliberalismus durch konservative Regierungen in den
letzten Jahren deutlich erweitert. Um die kostbare Errungenschaft
Demokratie nicht zu gefährden, ist über kurz und gar nicht mehr lang
eine umfassende Reform der Steuerpolitik notwendig. Gerade in
Österreich, wo im internationalen Vergleich die Arbeit hoch und
Vermögen äußerst gering besteuert werden", unterstrich Edlinger.

"Die beiden 'Bremserparteien' in Sachen Steuergerechtigkeit, ÖVP und
die FPÖ, wären gut beraten sich eingehend mit der teils heftigen
Kritik der Ökonomen an der ungleichen Wohlstandsverteilung
auseinanderzusetzen und endlich den Weg frei für eine umfassende
Steuerstrukturreform frei zu machen. An einer Millionärssteuer, einer
Erbschafts- und Schenkungssteuer führt letztlich kein Weg vorbei.
Jedes weitere Hinausschieben kostet den Staat Milliarden
Steuereinnahmen und erhöht die Unzufriedenheit weiter
Bevölkerungskreise", schloss Edlinger. (Schluss) ah/mp

Rückfragehinweis: Pensionistenverband Wien, Tel. 43 (1) 319 40 12,
e-mail: wien@pvoe.at

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