Keine Einigung bei KV-Verhandlungen in der Papierindustrie

Abbruch bei KV-Verhandlungen in der Papierindustrie trotz Angebots einer entsprechenden Reallohnerhöhung seitens der Arbeitgeber

Wien (OTS/PWK325) - Die Kollektivvertragsverhandlungen in der Papier-und Zellstoffindustrie mit den Gewerkschaften PRO-GE und GPA-DJP wurden in der 4. Kollektivvertragsrunde am 12.Mai 2014 nach nur zwei stündiger Dauer von den Gewerkschaften abrupt abgebrochen.

Obwohl sich die Wettbewerbsposition der österreichischen Betriebe gegenüber den europäischen Mitbewerbern in den letzten Jahren deutlich verschlechtert hat, bot die Arbeitgeber-seite den Gewerkschaften mit einer Erhöhung um 2,0 % Ist und 2,1 % der KV-Löhne und Mindestgehälter eine angemessene Reallohnerhöhung an.

Die Gewerkschaften haben dieses Angebot als unzureichend abgelehnt und fordern weiterhin 3 (!) Prozent. Ab dem 13. Mai sind Betriebsversammlungen und darüber hinaus auch weitere Arbeitskampfmaßnahmen in den Betrieben angekündigt.

Die Arbeitgeber sind über die Ablehnung ihres Angebots, das für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine auch mit anderen Industriebranchen vergleichbare Reallohnerhöhung gebracht hätte, enttäuscht.

Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation und der zunehmenden Kostenbelastung der Betriebe halten die Arbeitgeber ein höheres Angebot im Sinne der Erhaltung der Arbeitsplätze in der Branche für unverantwortlich. (KR)

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