FP-Guggenbichler: Immer neue Fragen in Ulli Simas Mähboot-Skandal!

Trotz jährlicher "Wartung" um 10.000 Euro rosteten die Kähne vor sich hin

Wien (OTS/fpd) - "Wenn ein Boot Rost ansetzt, dann sollte das sogar ein Laie erkennen. Ebenso sollte allgemein bekannt sein, dass dies nicht vorteilhaft ist", erklärt Wiens FPÖ-Umweltsprecher LAbg. Udo Guggenbichler. Nicht so ganz ersichtlich und klar war das offensichtlich für jene Experten, die, laut Beantwortung einer Gemeinderatsanfrage durch die zuständige SPÖ-Stadträtin Ulli Sima, für die Wartung der Mähboote verantwortlich waren und dafür jährlich 10.000 Euro in Rechnung stellten. Guggenbichler, auch stellvertretender Vorsitzender des Umweltausschusses: "Da drängt sich schon die Frage auf, ob die Wartungsarbeiten, welche in den 19 Jahren fast 200.000 Euro verschlungen haben, ordnungsgemäß durchgeführt wurden."

Dies sei aber nur ein weiterer Mosaikstein in Simas Millionen-Desaster: "Befremdlich empfinde ich auch, dass Sima in ihrer Antwort großspurig von einem Mähmanagement spricht. Zuerst um 2,3 Millionen Euro zu große Boote zu kaufen, für diese noch Infrastruktur um 800.000 Euro zu errichten und dann die Kähne nie einzusetzen, das ist sicher keine Sternstunde der angeblichen Manager gewesen. Die Mähboote, mittlerweile trotz kostenintensiver Wartung völlig verrostet, zu schlechter Letzt auch noch um einen Pappenstiel, nämlich um 36.000 Euro, an einen Schrotthändler zu verhökern, ist noch das Tüpfelchen auf dem i."

Jedenfalls stelle sich bei Simas Mähboot-Skandal, wie bei der gesamten roten Misswirtschaft, die Frage, wer davon profitiert habe. Guggenbichler: "Faktum ist, dass in regelmäßigen Abständen Millionen Euro der Steuer- und Gebührenzahler in dubiosen Projekten versenkt werden, ohne dass es personelle Konsequenzen gibt. Faktum ist ebenfalls, dass sich das Geld nicht spurlos auflöst, sondern in irgendwelchen Taschen landet. Das ist anscheinend die Art von Umverteilung, welche die Wiener SPÖ pflegt und für welche die Bürger immer massiver zur Kasse gebeten werden. Ich erinnere gerade in Fall der sinnlosen Mähboote daran, dass etwa die Wassergebühr von Rot-Grün in zwei Schritten um beinahe 40 Prozent erhöht wurde. Ein Schelm könnte denken, dass da eventuell ein Zusammenhang besteht." (Schluss)

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