"Report" am 13. Mai: Ältere Arbeitslose: Weder Job - noch Pension

Zu Gast im Studio: Georg Kapsch, Präsident der Industriellenvereinigung

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert im "Report" am Dienstag, dem 13. Mai 2014, um 21.05 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Ältere Arbeitslose: Weder Job - noch Pension

Österreicherinnen und Österreicher müssen länger arbeiten, damit das Pensionssystem weiter finanzierbar bleibt, heißt es immer wieder, und daher hat die Regierung den Zugang zur Früh- und Invaliditätspension verschärft. Doch wer nicht in Pension gehen kann, hat noch längst keinen sicheren Job. Die neueste Arbeitslosenstatistik zeigt: Die Zahl der Arbeitslosen über 50 steigt rasant. Welche Rahmenbedingungen sind nötig, um Ältere länger im Erwerbsleben zu halten? Helga Lazar und Katja Winkler fragen nach.

Gast im Studio ist der Präsident der Industriellenvereinigung, Georg Kapsch.

Sündenbock EU

"Die EU ist schuld", behaupten viele heimische Politiker/innen, wenn sie eigenes Versagen erklären sollen. Das beschädigt das bei vielen Österreichern ohnehin schlechte Image der Europäischen Union noch weiter. Auch im Wahlkampf für das Europaparlament dominiert die EU-Kritik. Meinungsforscher befürchten am 25. Mai einen neuen Negativrekord bei der Wahlbeteiligung. Ein Bericht von Alexander Sattmann.

Illusion Verwaltungsreform

Die Botschaft klingt verlockend: Milliarden könnte sich Österreich ersparen, würde es endlich die seit Jahren geforderte Verwaltungsreform realisieren. Seit Jahren gilt sie als budgetäres Allheilmittel, seit Jahrzehnten wird schon über die Realisierung einer Verwaltungsreform diskutiert. Rechnungshof und Österreichkonvent haben eine umfangreiche Liste von Einsparmöglichkeiten vorgelegt. Doch bisher sind die in der Verwaltung schlummernden Milliarden Illusion geblieben. Mit der Abschaffung der Bezirksschulinspektoren startet die Regierung wieder einmal einen Versuch, das Einsparungspotenzial in der Schulverwaltung zu heben. Ernst Johann Schwarz fragt nach, was am Ende des Tages die Einsparung der Bezirksschulinspektoren dem Finanzminister bringen wird.

Kinder als Lärmbelästigung

Immer wieder steht die Polizei vor der Tür von Familien mit kleinen Kindern. Anrainer/innen, die sich von Kinderlärm gestört fühlen, haben oft das Gesetz auf ihrer Seite, und die Bestimmungen unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. Viele finden es anachronistisch, dass Kindergeschrei überhaupt zur Anzeige gebracht werden kann, doch Änderungen der Gesetze gelingen nur langsam. Eva Maria Kaiser und Jakob Horvat berichten.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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