Teil 2 des "Universum"-Dreiteilers "Wildes Brasilien"

"Unter Wasser" am 13. Mai um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Die dreiteilige "Universum"-Serie "Wildes Brasilien" zeigt das vielfältige Ökosystem des Veranstalterlandes der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 (ORF eins zeigt ab 12. Juni alle 64 WM-Spiele live). Kein Land der Erde beherbergt mehr Arten von Lebewesen als Brasilien. Doch Tiere wie Pflanzen sind gezwungen, sich anzupassen. Ihr Lebensraum unterliegt extremen klimatischen Bedingungen - von Dürreperioden bis hin zu Überschwemmungen. Im zweiten Teil des Brasilien-Dreiteilers - "Unter Wasser" -dokumentiert Joe Stevens am Dienstag, dem 13. Mai 2014, um 20.15 Uhr in ORF 2 in atemberaubenden Bildern, mit welcher Anpassungsfähigkeit die Tiere des Pantanal die Herausforderungen des alljährlichen Hochwassers meistern und mit welchen Tricks das Zusammenleben mit ihren Fressfeinden auch auf engstem Raum funktionieren kann.

Das Pantanal, eines der größten Binnenfeuchtgebiete der Welt, befindet sich im Südwesten Brasiliens. Es ist ein riesiges Sumpfgebiet, das seinen "Bewohnern" im Jahresverlauf fast alles zumutet, was die Natur an Herausforderungen zu bieten hat. Gewaltige Wassermassen, die sich von November bis März in Wolkenbrüchen über das Land ergießen, bereichern das Feuchtbiotop ungemein, sodass die unterschiedlichen Arten von Amphibien, Vögeln, Fischen und Säugetieren für kurze Zeit ein Paradies auf Erden besiedeln. In dieser Zeit finden sie mühelos Nahrung, die folgenden Hungerperioden können sie fast unbeschwert überstehen. Nach Ende des Monsuns, wenn das Wasser abgeflossen und verdunstet ist, setzt im Pantanal die Trockenzeit ein. In wenigen Wochen verändert sich das gewaltige Schwemmland zu einer trockenen Graslandschaft, dann brechen gigantische Feuer über das Pantanal herein. Sie zählen in dieser Region Brasiliens zu einem natürlichen Phänomen und verursachen nicht nur verheerende Schäden, sondern schaffen auch Lebensraum für neue Pflanzen und Tiere.

Im zweiten Teil der "Universum"-Serie "Wildes Brasilien" wird deutlich, mit welcher Kraft die Gezeiten den Lebensraum der Tiere im Pantanal verändern. Das müssen nicht nur die Kapuzineraffen feststellen. Für gewöhnlich thronen sie allein hoch oben in den Baumkronen. Ihr Reich aus Blättern und Zweigen erhebt sich über eines der größten saisonalen Feuchtgebiete des Planeten. Wenn der Monsun beginnt und die Landschaft im Wasser versinkt, werden die Wipfel der Bäume zu den letzten Fluchtstätten unzähliger Bodenbewohner. Dann sind die Kapuzineraffen nicht mehr allein und müssen ihr Heim mit Nasenbären oder etwa Wildkatzen teilen. Gewaltige Niederschläge verwandeln das Pantanal in eine riesige Badewanne, deren Fluten stellenweise eine Höhe von mehr als fünf Metern erreichen und die Landsäugetiere auf die Bäume treiben. Unten in den Sümpfen, Flüssen und Seen warten Piranhas und Kaimane auf eine günstige Gelegenheit, um schnell und unkompliziert einen Happen zu ergattern.

Der dritte und letzte Teil - "Feurige Erde" - zeigt am Dienstag, dem 20. Mai, um 20.15 Uhr in ORF 2 das Pantanal in all seinen Extremen und Facetten und dokumentiert in spektakulären Aufnahmen den dramatischen Wandel der Landschaften und Vegetationszonen in einem Land, das wie kaum ein anderes auf unserem Planeten von den fundamentalen Wechselwirkungen der Natur geprägt ist.

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