Khol an Blecha: Senioren wollen keine Steuersenkung auf Pump und keine neuen Steuern!

Mit einigem guten Willen sind benötigte Strukturreformen bis 2015 zu beschließen und umzusezten!

Wien (OTS) - Zu den heutigen Aussagen Karl Blechas zu einer Steuersenkung in nur wenigen Monaten hält Univ.-Prof. Dr. Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, fest:

"Ich trete vehement dafür ein, dass bestehende Steuern gesenkt werden und dass keine Steuern erhöht und keine neuen Steuern eingeführt werden. Für Österreichs Seniorinnen und Senioren ist besonders wichtig: die Absenkung des Eingangssteuersatzes auf 20 Prozent, die Wiedereinführung des Alleinverdienerabsetzbetrages für betagte Alleinverdiener und die steuerliche Gleichbehandlung von Pensionisten mit den Erwerbstätigen. Wir wollen dazu eine Steuerreform, die keine neuen Steuern bringt, sondern bestehende Steuern verringert! Das Geld dafür ist durch nachhaltige Reformen zu erbringen - so wie wir die Sozialversicherungen schon durch nachhaltige Reformen saniert haben!"

"Folgende Reformen sind rasch vorzunehmen:

1. Abbau von Doppelgleisigkeiten in der Schulverwaltung: Die gesamte Schulverwaltung soll zu den Ländern, die gesamte Gesetzgebung zum Bund. 2. Fortführung der Gesundheits- und Pflege-Struktur-Reformen. Hier sind die Pläne endlich umzusetzen und die lange versprochene Strukturvereinfachung in der Pflege ist zu erledigen. 3. Abbau ungerechtfertigter Steuerprivilegien (Ausnahmeregelungen) und konsequentes Eintreiben von Steuerrückständen. 4. Umsetzung von Transparenzkonto und Förderpyramide: Doppelförderungen müssen ein Ende haben", erklärt Khol zu den konkreten nötigen Reformschritten.

"Mit einigem guten Willen und gemeinsamer Tatkraft können diese Gesetze bis 2015 beschlossen und umgesetzt werden, sodass am 1. Jänner 2016 die umfassende strukturelle Steuersenkung leistbar erscheint. Wir Senioren wollen keine weitere Verschuldung und keine höheren oder neuen Steuern", hält Khol abschließend fest.

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