GROSZ: Sofortige Aufklärung über vermeintliche Spitzeltätigkeit Freunds

Wien (OTS) - Wie slowenische Medien berichteten und Dokumente untermauern, soll der SPÖ-EU-Spitzenkandidat Eugen Freund während seiner Tätigkeit als Pressemitarbeiter des damaligen Außenministers Pahr im Jahr 1978 auch als Informant für den jugoslawischen Geheimdienst UDBA beschäftigt gewesen sein.

BZÖ-Chef Gerald Grosz forderte heute sofortige Aufklärung über Freunds Spitzeltätigkeiten. "Eugen Freund hat hier umgehend Erklärungsbedarf und sollte die Gelegenheit nutzen, seine Sicht der Dinge darzustellen. Wenn nur ein Funken der Vorwürfe stimmt, ist er untragbar. Ein Rücktritt als Spitzenkandidat wäre zwar rein rechtlich nicht mehr möglich, doch sollten die potentiellen Wähler und Wählerinnen der Sozialdemokratie diesen anbahnenden Skandal in ihrem Votum berücksichtigen. Ich fordere vom ORF-Pensionär, Licht ins Dunkel zu bringen und damit eine aktive Beteiligung am Aufklärungsprozess", so Grosz in einer ersten Stellungnahme zu den heutigen Medienberichten.

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