FP-Waldhäusl fordert sofortige Schließung des Nitsch-Museums Mistelbach

Niederösterreichs Bevölkerung musste lange genug dafür bluten

St. Pölten (OTS) - "Genug der Förderungen und Unterstützungszahlungen für das Nitsch-Museum, die niederösterreichische Bevölkerung musste dafür lange genug bluten", so der freiheitliche Klubobmann Gottfried Waldhäusl, der mittels Antrag die sofortige Schließung des Museums fordert. Von Beginn an sei dieses Museum schwer defizitär gewirtschaftet worden, das Land hätte jährlich bis zu 820.000 Euro an Steuergelder beisteuern müssen, Betriebsförderungen in Höhe von 1,4 Millionen allein für die Jahre 2012/2013 noch nicht miteinberechnet.

Würde ein Privatbetrieb so wirtschaften, wie es derzeit im Museum Mistelbach der Fall sei, hätte dieser schon längst Konkurs anmelden müssen. "Landeshauptmann Pröll will offensichtlich das Museum um jeden Preis künstlich am Leben erhalten. Dafür aber öffentliche Gelder zu verwenden, ist nicht akzeptabel", so Waldhäusl. Um weiteren Schaden für die Bevölkerung abzuwenden, sei es daher nur logische Konsequenz, das Museum sofort zu schließen. "Und nicht zuletzt auch deshalb, weil es kein gutes Licht auf das Land wirft, ein Museum zu fördern, dessen ausgestellte Kunstwerke aus dem Kübel eines vermeintlichen Steuerhinterziehers stammen", so der freiheitliche Klubobmann.

Darüber hinaus spricht sich die FP NÖ für einen generellen Förderstopp im Kunst- und Kulturbereich aus. "So lange auch nur ein Kind in Niederösterreich in Armut leben muss, darf es kein Geld für weitere Kulturdenkmäler und -institutionen geben. Und schon gar nicht für einen vermeintlichen Steuerhinterzieher wie Nitsch", so Waldhäusl.

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