FP-Gudenus: Junge Türken sind immer noch bildungsunwillig

Rot-Schwarz-Grüne-Integration hat am Arbeitsmarkt und Bildungssektor versagt

Wien (OTS/fpd) - Ein heutiger Artikel der Tageszeitung "Die Presse" bestätigt einmal mehr die seit Jahren wiederholten Warnungen der FPÖ, dass sich in Österreich und vor allem in Wien eine türkische Parallelgesellschaft entwickelt hat. Allen voran in den Bereichen Bildung und Arbeitsmarkt zeichnet sich gerade unter den jungen Türken ein düsteres Bild. So wird berichtet, dass jeder sechste türkische Schüler die Schule nach den Pflichtjahren verlässt, worunter der Grad der Ausbildung naturgemäß dramatisch leidet. "Für die türkische Community hat Bildung noch lange nicht den Stand erreicht, wie für Österreicher. Nach wie vor leben die türkischen Zuwanderer hierzulande wie in der Türkei, wo in den Dörfern, aus denen die Gastarbeiter häufig zu uns kamen, Bildung weniger wichtig war", bringt es der freiheitliche Klubobmann im Wiener Rathaus, Mag. Johann Gudenus auf den Punkt. Das bestätigt auch Ali Ordubadi, Integrationsbeauftragter des AMS Wien, im Gespräch mit der Tageszeitung, wenn er sagt, dass eine Beschäftigung als Hilfskraft immer noch als Hauptziel gelte bzw. junge türkische Frauen ihre Heirat als höchstes Ziel sehen.

"Es darf einen also nicht wundern, dass die Arbeitslosenrate bei türkischer Staatsbürgerschaft in Österreich mit 15,4 Prozent die zweithöchste am heimischen Arbeitsmarkt ist - mit 24 Prozent ist sie in der Steiermark am höchsten, gefolgt von Wien mit 19 Prozent", hält Gudenus fest, und sagt weiter: "Die rot-schwarz-grüne Integrationspolitik ist deutlich gescheitert." Keine Frage, gibt es auch jene Türken, die sich einer sehr guten Ausbildung in Österreich bedienen, häufig gehen diese aber mit ihrem Wissen zurück in ihre Heimat. "Es zeigt sich also, dass der Bildungsweg in Österreich jungen Türken nicht versperrt ist, der Wille allerdings nur mäßig vorhanden zu sein scheint, die vom Staat gebotenen Möglichkeiten zielführend zu nutzen. Jene, die allerdings bereit sind, die ihnen angebotenen Optionen wahrzunehmen, sollte man Anreize schaffen, ihr hier erlerntes Wissen nicht in die Türkei zu tragen, sondern in Österreich zu bleiben. Integration darf, das sei ganz klar gesagt, keine Einbahnstraße sein, aus der man sich als Migrant lediglich die Rosinen pickt und hart arbeitende Österreicherinnen und Österreicher dafür zahlen lässt", sagt der Freiheitliche.

Abgebrochene Ausbildungen, der Versuch, erst mit Anfang 20 am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen und ein niedriges Bildungsniveau, Umstände die einer Studie zufolge vor allem häufig bei türkischen Migranten auftreten, verursachen aber noch andere Probleme wie etwa die Zuwendung zum radikalisierten Nationalismus und zur Gewalt. "Es darf nicht sein, dass wir hierzulande zusehen, wie sich junge türkische Männer vermehrt radikalen Salafisten-Organisationen wie etwa den "Grauen Wölfen" anschließen und und so einen neuen Radikalismus in Form von Jugendgruppen verbreiten", warnt Gudenus.

Auch in Sachen Kriminalität muss deutlich aufgezeigt werden. "Wer sich die Zahlen ansieht, kann die Augen nicht länger vor dem herrschenden Integrationsproblem verschließen. So werden Türken in Österreich eher straffällig: 2,7 Prozent betrug der Anteil an ermittelten Strafverdächtigen laut Sicherheitsbericht - der Anteil an gerichtlich verurteilten türkischen Straftätern betrug zudem 3,2 Prozent. "Besonders erschreckend hierbei ist die auffällig hohe Gewaltbereitschaft durch türkische Staatsangehörige. So sind die meisten Delikte etwa Körperverletzung oder Straftaten gegen die Freiheit wie Nötigung oder gefährliche Drohung", zeigt sich der stellvertretende Bundesparteiobmann der FPÖ schockiert.

Wer sich nach Jahren in Österreich immer noch nicht dem hier gängigen Wertesystem angepasst hat und dies auch gar nicht möchte, ist deutlich besser beraten, wieder in seine ursprüngliche Heimat zurückzukehren, wo dieses Praxis gang und gebe sind, schließt der Gudenus.

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