JG-Kucharowits: Reform des Staatsbürgerschaftsrechts ist überfällig

Junge Generation bekräftigt Forderung nach ius soli

Wien (OTS/SK) - Die Junge Generation in der SPÖ (JG) bekräftigt die Forderung nach dem ius soli, also der Staatsbürgerschaft nach dem Geburtsortprinzip. "Alle Kinder, die in Österreich auf die Welt kommen, hier aufwachsen und zur Schule gehen, müssen die selben Rechte haben. Das gilt auch für die Staatsbürgerschaft", stellt die JG-Bundesvorsitzende Katharina Kucharowits anlässlich der heutigen Diskussion zu diesem Thema im Innenausschuss des Parlaments fest. ****

Die JG fordert, dass Kinder, deren Eltern schon fünf Jahre oder länger in Österreich leben, automatisch das Recht auf die österreichische Staatsbürgerschafts bekommen. "Diese Familien haben ihren Lebensmittelpunkt in unserem Land und werden aufgrund unserer Gesetze schlechter gestellt. Diesen Zustand wollen wir so nicht hinnehmen", sagt Kucharowits. Österreich gehört zu den Ländern mit den restriktivsten Bestimmungen im Staatsbürgerschaftsrecht. "Aber nicht nur die Zugangsbestimmungen, sondern auch die hohen Kosten machen es für viele unmöglich auch am Papier ÖsterreicherInnen zu werden", betont die JG-Bundesvorsitzende.

Beim Wiener Landesparteitag wurde der Antrag "Für ein modernes Staatsbürgerschaftsrecht. Wer in Österreich geboren ist, ist kein/e Ausländer/in" der Jungen Generation bereits angenommen. "Jetzt heißt es auch beim Bundesparteitag der SPÖ für dieses wichtige Thema Stimmung zu machen", sagt Kucharowits. Denn eine Reform des Staatsbürgerschaftsrechts sei mehr als überfällig. (Schluss) mo/mp

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