"Mentoring für MigrantInnen": Auch 2014 erfolgreich unterwegs

Österreichische Initiative gilt in Europa als "Best Practice" - bereits über 1.000 Mentoringpaare gebildet

Wien (OTS/PWK319) - Bereits seit 2008 besteht das Programm "Mentoring für MigrantInnen", das die Wirtschaftskammern Österreichs gemeinsam mit dem Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) und dem Arbeitsmarktservice initiiert haben. Im Rahmen des Programms unterstützen in der Wirtschaft gut etablierte Personen als MentorInnen qualifizierte MigrantInnen (Mentees) bei der Eingliederung in den österreichischen Arbeitsmarkt. Denn Personen mit Migrationshintergrund haben auch bei einer guten Qualifikation oft Probleme bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt, weil ihnen Kontakte oder Netzwerke bei der Jobsuche fehlen. So leistet "Mentoring für MigrantInnen" einen praxisnahen, wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Integration. Mittlerweile wurden österreichweit im Rahmen des Programms insgesamt bereits mehr als 1.000 Mentoringpaare gebildet.

Gestern, Donnerstag, gab es Grund zum Feiern: Bei der Abschlussveranstaltung des 8. Wiener und niederösterreichischen Durchgangs in der WKÖ zogen die Initiatoren erfolgreich Bilanz über die zahlreichen Trainings, Veranstaltungen und vor allem gelungenen Mentoringpartnerschaften im Rahmen der letzten 6 Monate.

Petra Draxl (AMS Wien), Franz Wolf-Maier (ÖIF) und Melanie Wawra (WK Wien) betonten, wie wichtig neben Ausbildung und Sprachkenntnissen Networking und die Bewusstseinsbildung für die Nutzung von Netzwerken sind, um auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen zu können.

Zum erfolgreichen Verlauf des Programms gratulierte unter anderem auch Susanne Knasmüller vom BMEIA (Abteilungsleiterin Integrationskoordination). Durch die Eingliederung des Integrationsbereichs in das Ministerium ergeben sich neue Synergieeffekte und die Möglichkeit einen Blick über Österreichs Grenze hinaus zu werfen, wo sich das Programm "Mentoring für MigrantInnen" in eine Reihe sehr erfolgreicher Integrations-Projekte etwa aus Kanada oder Australien einreihen darf. Auch in EU-Gremien gilt das österreichische Programm als Best Practice Modell.

Der Erfolg des Programms basiert auf dem Einsatz der MentorInnen, wie das Beispiel der Nordsee GmbH zeigt: Rolf Denkenberger, Leiter der Abteilung Personal und Recht, bei Nordsee bot seinen Mentees die Möglichkeit, einen ganztägigen Einblick in die Abteilungen der Österreichzentrale zu bekommen. Denkenberger erzählte von seinen Erfahrungen als Mentor und wie spannend es für ihn war, kulturelle Unterschiede kennenzulernen. Mentee Denise McKinney-Huter, die beim Nordsee-Unternehmensbesuch dabei sein durfte, war von den vielen wertvollen Tipps und der Karriereplanung, die sie während des Jahres bekommen hat, begeistert.

"Mentoring für MigrantInnen" wird durch Mittel aus der Internationalisierungsoffensive "go international" unterstützt. Die nächsten Durchgänge starten im Herbst 2014. Nähere Informationen unter www.wko.at/mentoring (PM)

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