FPÖ: Karlsböck: Versprochene Erhöhung der Stipendien Mogelpackung

Studierendenförderung nicht mehr kostendeckend, Einfrieren bedeutet Wertverlust

Wien (OTS) - FPÖ-Wissenschaftssprecher und Obmann des Wissenschaftsausschusses, Dr. Andreas F. Karlsböck, kritisiert die gestern im Budgetausschuss von SPÖ und ÖVP als großer Wurf gefeierte Erhöhung der Stipendien als Mogelpackung. In Wahrheit bliebe die Höhe der Studierendenförderung in Summe unverändert niedrig.

Wenn die im Budget 2014 und 2015 reservierte Summe von 195 Mio. Euro aber unverändert bleibe, bedeute dies im Klartext, dass entweder weniger Studierende in den Genuss dieser Erhöhung kommen würden oder die Erhöhung bei einzelnen Studierenden in Wirklichkeit bei anderen wieder eingespart werde, so Karlsböck. Die FPÖ werde daher bei der Klärung dieser Frage in den kommenden Budgetverhandlungen nicht lockerlassen. "Es geht nämlich nicht an, dass der Bevölkerung weiter Sand in die Augen gestreut wird. Schließlich betrifft dies die Zukunft unserer Jugend und damit mittelbar die Aufwertung des notorisch vernachlässigten Wissenschaftsstandortes Österreich", so Karlsböck. Der FPÖ-Wissenschaftssprecher erinnert in diesem Zusammenhang an einen freiheitlichen Entschließungsantrag, der am 29. Jänner des Jahres im Nationalrat eingebracht worden sei und die "sofortigen Erhöhung der Studienbeihilfe um 17% sowie deren jährliche Valorisierung" verlange.

Es grenze an Zynismus, wenn die Bundesregierung das Einfrieren der Studierendenbeihilfe nun als großen Erfolg feiere, zumals die letzte Erhöhung vor sechs Jahren erfolgt sei und gerade einmal 12 Prozent betragen habe. "Der dadurch entstandenen Wertverlust muss ausgeglichen werden", fordert Karlsböck. Zumindet müsse sichergestellt werden, dass das Studienförderungssystem wieder dem Anspruch gerecht werde, kostendeckende Stipendien zu bieten. "Ein Stipendium ist schließlich dazu da, den Studierenden die Möglichkeit zu bieten, in angemessener Zeit fertig zu werden, und nicht aus finanziellen Notwendigkeit nebenbei berufstätig zu sein", so Karlsböck abschließend.

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