Muttertag: Hilfswerk-Präsident Othmar Karas fordert die verstärkte Förderung von flexiblen Kinderbetreuungsformen

Karas: "Wir sollten Österreichs Mütter nicht nur feiern, sondern ihnen mehr echte Unterstützung anbieten!"

Wien (OTS) - "Wenn wir die Mütter in Österreich wirklich unterstützen wollen, dann müssen wir ganz erheblich mehr für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie tun!", stellt Othmar Karas im Hinblick auf den Muttertag am Sonntag fest. Und weiter: "Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist leider nach wie vor eine Riesenherausforderung für viele Frauen. Gute und flexible Kinderbetreuung leistet hier einen entscheidenden Beitrag. Insofern begrüßen wir es, dass die Bundesregierung die Forderung des Hilfswerks und anderer Träger erfüllt und die 15a-Vereinbarung mit den Bundesländern zum Ausbau der Kinderbetreuung über das Jahr 2014 hinaus verlängern wird."

"Positiv an der geplanten 15a-Vereinbarung ist eine klare Schwerpunktsetzung im Bereich des Ausbaus der Betreuung für Unter-Drei-Jährige und die Bekenntnis zum besonderen pädagogischen Wert der Kinderbetreuung durch Tagesmütter und -väter für die ganz Kleinen. Was uns gefreut hätte, wäre, wenn die Regierung den Mut gehabt hätte, hier auch beherzt Zielvorgaben zu formulieren - wie es etwa in Deutschland geschehen ist, wo 30% der neu zu schaffenden Plätze bei Tageseltern entstehen sollen."

Karas hält es außerdem für wichtig, neben der in der 15a-Vereinbarung vorgesehenen Verbesserung der sozialrechtlichen Absicherung von Tagesmüttern im Sinne der Förderung von Anstellungsverhältnissen, auch die selbständigen Tagesmütter zu fördern: "Das Hilfswerk hat Tagesmütter in Anstellung, wir begleiten aber auch Selbständige fachlich und organisatorisch." Derzeit seien laut Karas in der Vereinbarung zwar Zuschüsse zu Lohnkosten und Administration für Angestellte vorgesehen, nicht jedoch für die laufende fachliche und organisatorische Unterstützung Selbständiger. "Gerade die Förderung beider Formen scheint uns wichtig. Da geht es nicht nur um die Qualität der Betreuung, sondern auch um die Stärkung der gerade den Eltern so wichtigen Vielfalt", so Karas abschließend.

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