BZÖ erteilt NEOS-Forderung nach zweisprachigem Kärnten Abfuhr

Die Forderung nach einer Aufschnürung des Ortstafelpakets wird vom BZÖ abgelehnt. BZÖ kritisiert Brandstiftung Mlinars.

Klagenfurt (OTS) - Bündniskoordinator LAbg.Willi Korak eröffnete die heutige Pressekonferenz des BZÖ in Klagenfurt mit Kritik an der NEOS-Spitzenkandidatin Angelika Mlinar. Diese forderte in der Pressestunde vergangenen Sonntag, das Ortstafelpaket neu aufzuschnüren und bemängelte Österreichs Bemühungen um die slowenische Minderheit in Kärnten. Die Wiederöffnung des Memorandums zur Ortstafelfrage stünde aber vollkommen außer Frage. "Gerne lassen wir das Memorandum für sie ins Slowenische übersetzen, damit sie es auch lesen kann. Darin ist keine Öffnungsklausel verzeichnet", so Korak. Ansonsten werde man in Kärnten eine Minderheitenfeststellung initiieren. "Dann werden wir erkennen, dass die slowenische Minderheit in Kärnten inzwischen unter 4% liegt", so der Bündniskoordinator, der davor warnt, mit einer Stimme für die NEOS, ein weiteres Mandat für Slowenien zu ermöglichen.

Bündnisobmann Gerald Grosz bezeichnete Mlinar als Brandstifterin, die froh sein sollte, dass in der jahrzehntelangen Ortstafelfrage endlich Ruhe eingekehrt ist. "Die Kärntner Bevölkerung nahm die Ortstafellösung zähneknirschend hin.", so Grosz, der an sämtliche Parteien in Kärnten appelliert, diesen Frieden auch weiterhin zu wahren.

Werthmann bezichtigte Mlinar des politischen Hausfriedensbruchs, indem sie die Kärntner Bevölkerung versuche aufzuwiegeln und dem Wegbereiter der Österreichsanktionen aus dem Jahr 2000, Guy Verhofstadt, für sein Verhalten noch Zuspruch erteilt.

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