VP-Ulm: Nicht einmal die EDV bewältigt den Wiener Nebengebührenkatalog

Untragbare Zustände bei den Wiener Linien

Wien (OTS) - "Dass Hunderte Mitarbeiter der Wiener Linien seit knapp vier Monaten, bedingt durch eine neue Software, weniger Lohn erhalten und somit mit massiven Problemen konfrontiert sind, ist schlichtweg inakzeptabel", so ÖVP Wien Gemeinderat Wolfgang Ulm, Mitglied der gemeinderätlichen Personalkommission in einer ersten Reaktion zur Berichterstattung in der Tageszeitung "Kurier".

"Das ist ein Beispiel für Bürokratie und Schlamperei bei den Wiener Stadtwerken. Doch es ist nicht verwunderlich, werden die ausgegliederten Bereiche doch der Kontrolle der Opposition gänzlich entzogen. Es gibt kein Rede-, Frage- und Beschlussrecht bei ausgegliederten Rechtsträgern der Gemeinde Wien. Dies führt dazu, dass es zu derartigen Fehlleistungen kommt, die auf dem Rücken der Steuerzahler und der Mitarbeiter ausgetragen werden. Ohne Kontrolle durch die Opposition läuft in Wien sehr viel schief", so Ulm weiter.

"Es ist darüber hinaus bezeichnend, dass nicht einmal ein EDV-System den Wiener Nebengebührenkatalog bewältigen kann. Wir fordern eine sofortige Besoldungsreform, damit dieses Zulagenunwesen der Vergangenheit angehört. Die vielen Nebengebühren reduzieren nämlich jenen Gehaltsbestandteil, auf den ein Rechtsanspruch besteht. Das System führt zu einer unerträglichen Abhängigkeit der Bediensteten von Rathausbürokratie und Gewerkschaft, letztlich von der SPÖ", so der Gemeinderat weiter.

"Es muss nun schleunigst dafür gesorgt werden, dass diese Fehler berichtigt werden und ein ordnungsgemäßer Betrieb sichergestellt wird. Ein Vertrösten der Wiener Stadtwerke bis zum Sommer stellt eine Bankrotterklärung für die angeblich so gut verwaltete Stadt dar", so Ulm.

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