Stadler/Kadenbach/Schmidt: "Für Chancengleichheit und Lebensvielfalt!"

SPÖ Frauen führen zum Europatag am 9. Mai Aktionstag in Niederösterreich durch

St. Pölten (OTS) - Am 9. Mai wird der Europatag als Zeichen für Frieden und Einheit in Europa gefeiert. An diesem Tag rufen die SPÖ-Frauen zum bundesweiten Aktionstag auf. Beim Gespräch mit PassantInnen informieren die SPÖ-Frauen gemeinsam mit regionalen EU-Kandidatinnen über die kommenden Europawahlen - in Niederösterreich sind die SPÖ-Frauen mit EU-Spitzenkandidatin Karin Kadenbach unterwegs.

Die Europäische Union gründet auf einer Reihe von Werten, darunter zählt auch die Gleichheit der Geschlechter, die ein Grundprinzip des Gemeinschaftsrechts ist. "Unser Auftrag ist es, die Chancengleichheit und Lebensvielfalt von Männern und Frauen herbeizuführen - das Problem ist, dass die Rahmenbedingungen dafür oft nicht passend sind", so die Europaabgeordnete Kadenbach: "Durch die hohe Arbeitslosigkeit in vielen Ländern fehlt ein sicheres Einkommen, dadurch wird die Familienplanung erschwert. Deshalb muss die brutale Sparpolitik sofort beendet werden, weil sie vor allem Frauen betrifft - am Beispiel Griechenlands zeigt sich, dass etwa Kliniken geschlossen werden müssen und durch mangelnde Gesundheitsversorgung die Säuglingssterblichkeit steigt." Kadenbach tritt dafür ein, dass die Einkommensschere schneller geschlossen wird, Frauen die gleichen Chancen am Arbeitsmarkt und für Führungspositionen erhalten - dazu gehören auch flächendeckende Betreuungseinrichtungen und Ganztagsschulen.

Die SPÖ NÖ Landesfrauenvorsitzende Elvira Schmidt weist darauf hin, dass es für Frauen wichtig ist, Familie und Beruf vereinbaren zu können - der Ausbau der Kinderbetreuung ist dafür die Voraussetzung. Die EU setzt sich dafür ein, dass für mindestens 90 Prozent der Kinder zwischen drei Jahren und dem Schulpflichtalter und für mindestens 33 Prozent der Kinder unter drei Jahren Betreuungsplätze zur Verfügung stehen. Diese "Barcelona-Ziele" sind zentraler Bestandteil der Europäischen Wachstums- und Beschäftigungsstrategie. "Die österreichische Regierung investiert in den kommenden Jahren 350 Millionen Euro, um das zu erreichen. In Niederösterreich liegt die Betreuungsquote für die unter-2,5-jährigen Kinder derzeit nur bei 21 Prozent - wir SozialdemokratInnen wünschen uns einen rascheren Ausbau", erklärt Schmidt. Sie spricht auch an, dass Österreich bei der Umsetzung von ganztägigen Schulformen Nachholbedarf hat - diese sind in den meisten EU-Staaten bereits Normalität. Die österreichische Regierung investiert jährlich zusätzlich 80 Millionen Euro, um den Ausbau voranzutreiben. Bis 2018 soll ein Drittel Schulen ein Ganztagsangebot haben. Ziel ist ein flächendeckendes Angebot an ganztägigen Schulformen mit einheitlichen Qualitätsstandards.

Umfragen zeigen, dass viele Menschen der EU gegenüber nach wie vor skeptisch eingestellt sind - vor allem bei Frauen zeigt sich diese Tendenz stärker. "Karin Kadenbach hat sich in den vergangenen Jahren für die Anliegen der Frauen eingesetzt und wird das auch weiter tun. Die Konservativen haben versagt - die Sozialdemokratie ist die einzige Kraft, die einen Kurswechsel herbeiführen kann: Hin zu einer EU, in der Chancengleichheit und gleicher Lohn, Beschäftigung, Wachstum, Demokratie, Lebensvielfalt und Gerechtigkeit im Zentrum stehen", erklärt SPÖ NÖ Landesparteivorsitzender Mag. Matthias Stadler: "Der SPÖ ist es wichtig, Verantwortung zu übernehmen und richtige Antworten zu geben - wie etwa zuletzt, als es Karin Kadenbach als Chefverhandlerin der SozialdemokratInnen gelungen ist, den Vorschlag zur Saatgutverordnung zu kippen. Der Vorschlag der EU-Kommission war zu industrielastig und nicht im Interesse der BürgerInnen, LandwirtInnen und GärtnerInnen - daher inakzeptabel. Deshalb ist es wichtig, Karin Kadenbach mit einer Vorzugsstimme zu unterstützen - für mehr Niederösterreich in Europa!"

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