Jenewein zu LH Niessl: Sinnerfassendes Lesen sollte vorausgesetzt werden können

Pendler aus den Bundesländern selbstverständlich willkommen

Wien (OTS/fpd) - "Wer sinnerfassend lesen kann, ist klar im Vorteil", so heute der Landesparteisekretär der FPÖ-Wien, Bundesrat Hans-Jörg Jenewein in Richtung SPÖ-Landeshauptmann Niessl. Selbstverständlich gehe es in Bezug auf die exorbitant steigende Wiener Arbeitslosenrate in erster Linie darum, den Zuzug aus dem Osten zu stoppen und heimische Arbeitskräfte zu bevorzugen. Dies gehe auch in der Aussendung klar hervor, in der es heißt: "Wenn die rot-grüne Stadtregierung behauptet, dass nur eine überschaubare Zahl an Ostarbeitskräften in Wien tätig ist, so muss festgehalten werden, dass jeder einzelne Arbeitsplatz, der zur Zeit nicht mit einer Wienerin oder einem Wiener besetzt ist, einer zu viel ist."

Nicht einmal ansatzweise wurde behauptet, dass Pendler aus anderen Bundesländern in Wien unerwünscht wären - ganz im Gegenteil. Offenbar habe der krisengebeutelte Herr Niessl aber kein eigenes Thema und befinde sich deshalb auf der verzweifelten Suche nach dem Haar in der Suppe. "Fakt ist, 6.000 heimische Arbeitnehmer und gut integrierte Ausländer sind in Wien bereits durch die erste Arbeitsmarktöffnung von Billig-Konkurrenz aus dem Osten verdrängt worden - Tendenz weiter steigend. Dieser Entwicklung müsse ein Riegel vorgeschoben werden. Andernfalls gebe es in Bälde nämlich auch keine Arbeitsplätze für Pendler", hält Jenewein abschließend fest. (Schluss) hn

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