Klarstellung zur SAP-Umstellung bei den Wiener Stadtwerken

Wien (OTS) - Die Ablöse des alten Personalmanagement-Systems der Wiener Stadtwerke durch SAP-HCM stellt eine der größten Umstellungen dieser Art in ganz Europa dar. Bei dieser Umstellung kam und kommt es zu Problemen bei der Bezugsabrechnung, insbesondere im Bereich der Wiener Linien.

Alle auftauchenden Probleme wurden und werden von den Wiener Stadtwerken sehr ernst genommen, jeder Frage der MitarbeiterInnen wurde und wird im Detail nachgegangen. Dies ist nur dann möglich, wenn konkrete Fälle vorgebracht werden. Mit "anonymen" Fällen ist das nicht möglich.

Die in einem Medienbericht kolportierten Fehlabrechnungen können weder in der Höhe der behaupteten Fehlbeträge, noch in Anzahl der betroffenen MitarbeiterInnen nachvollzogen werden. Es gab zum Projektstart in Einzelfällen größere Abweichungen, die umgehend korrigiert wurden und seit geraumer Zeit nicht mehr aufgetaucht sind. Betroffene sollten sich daher umgehend bei den genannten Stellen melden, damit die Wiener Stadtwerke korrekte Buchungen vornehmen können.

Es arbeiten dutzende MitarbeiterInnen mit Hochdruck daran, alle auftretenden Probleme zu beheben. Eine eigens eingesetzte Arbeitsgruppe aus SAP-ExpertInnen beschäftigt sich vertieft mit der Abrechnung und hat ein besonderes Sicherheitsnetz vorgesehen. Dabei ist es wichtig, dass sich jeder Mitarbeiter direkt an die eigens eingerichteten Stellen wendet:

  • Es wurde eine eigene Hotline (Mo-Fr 7.30 bis 17 Uhr) eingerichtet,
  • es gibt laufend Informationsveranstaltungen zum Thema, um mögliche Ungereimtheiten im direkten Kontakt mit den MitarbeiterInnen zu klären.
  • Jedem Mitarbeiter, jeder Mitarbeiterin stehen Zeitsachbearbeiter mit Rat und Tat zur Seite.
  • Die MitarbeiterInnen wurden in mehreren Schreiben, über das Intranet etc. informiert, wohin sie sich wenden sollen.

In den allermeisten Fällen konnten Fragen und Unklarheiten auf diesem Weg ausgeräumt werden. Wo Fragen offen bleiben, werden die Lohnabrechnungen in einer eigens eingerichteten ExpertInnen-Gruppe im Detail analysiert. Auf diese Weise wurden bereits kleinere Nachjustierungen vorgenommen, weitere Korrekturen wurden umfassend vorbereitet und werden nun laufend umgesetzt.

Vorstandsdirektorin Gabriele Domschitz: "Die Wiener Stadtwerke legen Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit allen auftauchenden Problemen und achten darauf, dass es zu keinen Härtefällen kommt. Wir entschuldigen uns bei den Betroffenen und garantieren, dass keine Mitarbeiterin oder kein Mitarbeiter am Ende des Tages zu wenig Geld erhält."

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Wiener Stadtwerke Holding AG
Mag. Thomas Geiblinger
Konzernpressesprecher
Tel.: +43 (01) 53 123 / 73953
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